Die Weltmeisterschaft nähert sich mit riesigen Schritten. Dies merkt man derzeit auch den qualifizierten Athleten an. Die Anspannung steigt täglich und der Trainingsbetrieb der einzelnen Sportler nimmt Fahrt auf. Am 11.08.2012 ist es dann schliesslich so weit, wenn im Ravernodrom in Sta. Margalida um 18 uhr die Eröffnungsfeier über die Bühne geht und um 19 Uhr der erste Torgel geworfen wird. Ravernale.com informiert täglich über die neuesten Nachrichten und Ergebnisse. Im Menüpunkt „Live“ gibt es das wichtigste zu dein einzelnen Spieltagen auf einen Blick. Zudem wird natürlich unter „Aktuelles“ immer das wichtigste aufgeführt.
Kategorie: Organisatorisches
RCMM darf zur WM fahren!
Der amtierende Teamweltmeister RC Miguelin Manschgerl, darf nach einheitlichen Beschluss der IFORS-PA erneut zur Weltmeisterschaft nach Santa Margalida fahren. Lukas Graf und Johannes Zettel werden dort das Unternehmen „Titelverteidigung“ angehen. Allerdings fehlt dem Team mit Matthias Dettenhofer aller Voraussicht nach der stärkste Spieler und Einzel-Vizeweltmeister in den eigenen Reihen, so dass das große Ziel Titelverteidigung wohl sehr schwer werden dürfte. Ob sich der Vize-Weltmeister noch für die Titelkämpfe qualifizieren kann steht bis dato noch in den Sternen. Terminliche Schwierigkeiten verhindern derzeit noch die Teilnahme Dettenhofers an der Ravernale.
Gräfliche Ultradistanz?
Am Rande der 1.Copa Danubia wurde von der IFORS-PA vorgeschlagen, die Ultra-Distanz zu Ehren des ersten Ultra-Treffers von Lukas Graf im Jahr 2009 zur „Graf-Distanz“ umzubenennen. Die Verantwortlichen der IFORS stellten die Diskussion jedoch erst einmal zurück. Der geehrte selbst übte sich in Understatement und wies zunächst jegliche Anfragen zurück. „Das ist alles noch nicht ausgegoren! Da muss noch einmal drüber gesprochen werden!“ so der Spieler vom amtierenden Teamweltmeister. Ob die Ultra-Dsitanz noch umbenannt wird, steht demnach weiter in den Sternen. Eines aber ist sicher: Zur diesjährigen Ravernale wird dies mit Sicherheit nicht geändert werden.
Dettenhofers Nervenstärke!
Der Vize-Weltmeister Matthias Dettenhofer konnte am 27.05.2012 die 1.Copa Danubia gewinnen. In seinem zehnten Wurf bewies er große Nervenstärke, nachdem der amtierende Weltmeister Andres Hubero mit einem historischen Treffer von der Ultra-Distanz (5 Pkt.) in Führung gegangen war, und verwandelte den notwendigen 3-Punkte Wurf zum Gewinn der Copa Danubia. Den dritten Platz eroberte der Ravernsport-Rückkehrer Tobias Ludwig mit insgesamt 5 Punkten. Die Generalprobe für die Ravernale erlebte aber auch ein Novum! Beim Bonuswurf von Lukas Graf störte ein Flitzer mit einer zweiten Ravern auf dem Spielfeld den Spielablauf.
„Es ist viel weniger ein Werfen als viel mehr ein Schmeissen!“
Die Copa Danubia 2012
Bereits auf der Kurzdistanz bewies der Ravernsport, warum er so spannend und aufregend sein kann. Mit Roland Kittel und Tobias Engel schafften zwei Rookies einen Distanz-Hattrick. Die Führung nach dem ersten Durchgang ging demnach auch an die beiden Rookies aus Regensburg. Die Mitteldistanz war dann ganz in der Hand der erfahrenen Ravernisti. Mit Matthias Dettenhofer, Sebastian Teufel und Johannes Zettel konnten sich nur drei Sportler in die Trefferliste eintragen. Die Führung nach der Mitteldistanz übernahmen die beiden Teamweltmeister Matthias Dettenhofer und Johannes Zettel. In der Lang-Distanz konnten mit Tobias Ludwig ein Ravern-Rückkehrer und mit Franziskus Rupp ein Rookie 3 Punkte einfahren. Somit war vor dem Bonus-Wurf, auf Grund des engen Feldes, alles angerichtet für ein spannendes Finale.
Andres Hubero hatte bis dato nur 1 Punkt auf dem Konto aus der Kurz-Distanz. Mit dem entbrannten Ehrgeiz eines Weltmeisters begab sich Hubero an die Ultra-Distanz und versenkte unter dem tosenden Applaus der Zuschauer einen historischen 5-Punkte-Wurf. Matthias Dettenhofer gelang allerdings die Revanche für den versäumten Weltmeistertitel im letzten Jahr. Er bewies Nerven wie Drahtseile als er von der Langdistanz zum endgültigen Sieg bei der 1.Copa Danubia einwarf.