Uneinigkeit über die weitere Tour-Planung dominierten den gestrigen Stammtisch in der Goethestraße. Von mehreren Seiten wurde angemahnt, den Saisonplan nicht zu dicht zu gestallten. Zu viele ähnliche Turniere verringerten die Attraktivität und die Vorfreude auf das nächste Turnier. Der Wunsch einiger Sportler ein zeitnahes Turnier an der nahegelegenen Naabspitze zu veranstalten wurde kritisch diskutiert. Die Argumente auf der Pro-Seite waren, die gute Infrastruktur (zwischen Sinzing und Prüfening), eine nahe gelegene Gaststätte und die Möglichkeit das Turnier auf der Brücke abzuhalten. Darüber hinaus könnte man mit einem weitern 1-Tages-Turnier neue Sportler aktivieren, bevor es zum ersten großen Turnier der Saison geht. Dagegen sprach, die Ähnlichkeit zum Vorgängerturnier und die Termindichte bis zu Ravernale.
Der Redaktion liegt eine Stellungnahme des IFORS Präsidenten vor, der die Bedenken teilt: „ich plädiere sowieso eigentlich für:
1 Turnier in Bad Kötzting (3 Tage)
1 Turnier in Muc (2 Tage)
1 Turnier Copa und Abschluss (1 Tag)“
Mit diesem Plan hätten wir einen nicht allzu dicht gestaffelten Fahrplan bis zur nächsten Ravernale. Im Schnitt stünde alle 70 Tage ein Turnier auf dem Programm. Realisierbar scheint das allemal und man hofft, dass man damit die Spannung und Abwechslung bietet, um die Motivation hoch zu halten.
Ein weiterer besprochener Einfall, war die Planung eines Hallen-Master Turniers. Da die Termindichte und die fortgeschrittene Zeit die Planung erschweren wird, wäre es wohl sinnvoll, die Planungen für ein Hallenturnier im nächsten Jahr frühzeitig anlaufen zu lassen.
Udo Lattek ließ via Twitter verlauten: „Die IFORS umgibt sich mit Schleimern und Speichelleckern! Bei diesen praxisfernen Paragraphenreitern läuft der Sport Gefahr seine Emotionalität zu verlieren. Die Stehplätze müssen erhalten bleiben!“ Von wo er dies zwitscherte ist leider nicht bekannt. Dies war das erste Lebenszeichen von Herrn Lattek, seit dem Zwischenfall am letzten Stammtisch.