Andres Hubero gewinnt den Tourauftakt 2012/2013 in Sinzing. Bei strahlendem Sonnenschein haben sich am Samstag, den 08.12.2012 29 Ravernisten auf dem Sinzinger Ravernodrom versammelt. In 6 spannenden Stunden verfolgten sie dabei 580 Torgelwürfe! Das alleine sprengt bereits alles bisher da gewesene.
Im 1.Durchgang erzielte Matthias Dettenhofer von RCMM auf der Kurzdistanz einen starken Hattrick und übernahm dadurch nach der Kurzdistanz die Führung mit 3 Punkten vor Tobias Engel (DHH), Roland Kittel (YBR) und dem Rookie Jan Zempelin mit 2 Punkten.
Auf der darauf folgenden Mitteldistanz konnte Dettenhofer seine Konkurrenten durch die 2 erzielten Punkte auf Abstand halten. Vom Altweltmeister Andres Hubero bis dato noch nichts zu sehen. Sein Abwärtstrend seit der Ravernale 2012 schien sich zu bestätigen, denn auch auf der Lang-Distanz konnte Hubero keinen Treffer verbuchen.
Dafür erzielte Falk Laudi von den Rookie Ravern Rowdies ebenso seine ersten drei Punkte wie Manuel Röhrl (RRR) und Lukas Pfeiffer.
Vor den Bonuswürfen im ersten Durchgang waren mit Dettenhofer, Laudi und Röhrl drei Ravernisten punktgleich.
Als es zu den Bonuswürfen kam, rechnete keiner mit einer großen Veränderung im Klassement am Ende des ersten Durchgangs. Andres Hubero liess dann allerdings den Knoten platzen und lies Erinnerungen an die Copa Danubia im Mai wach werden. Mit einem sagenhaftem Ultra-Distanz-Treffer und daraus resultierenden 5 Punkten schob sich Hubero erneut mit einem einzigen Wurf am kompletten Teilnehmerfeld vorbei und setzte sich auf den ersten Platz. Mit Dettenhofer, Laudi und Röhrl saßen ihm dabei allerdings noch drei weitere direkt im Genick.
Im zweiten Durchgang nach der Mittagspause fielen zunächst die Treffer fast nach freiem Belieben. Mit Andreas Geim, Andreas Nutz und Manuel Röhrl erwischten gleich drei Sportler einen Traumstart in den zweiten Durchgang mit einem Hattrick. Auf der Mitteldistanz konnten sich mit Tobias Engel, Falk Laudi und Jan Zempelin ebenfalls drei Sportler über 2 Treffer freuen. Das Feld tummelte sich dicht an dicht. Nur einer fiel immer weiter zurück: Matthias Dettenhofer. Vor den Bonuswürfen am späten Nachmittag war Dettenhofer bereits im grauen Mittelmaß verschwunden und Andres Hubero stand fast schon als Sieger fest. Dettenhofer nahm sich den Torgel und versuchte mit einem Wurf von der Ultra-Distanz nicht nur sich selbst auf den zweiten Rang zu werfen sondern den eher schwach gestarteten Team-Weltmeister RCMM zu rehabilitieren. Nicht wenige schüttelten den Kopf und rechneten nicht mit einem erneuten Treffer von der Ultra-Distanz. Und als fast identisches Ebenbild der Copa Danubia kam es wie es kommen musste: Dettenhofer trifft von der Ultra-Distanz und schiebt sich auf Platz 2 des Gesamtklassements und holt für den Team-Weltmeister noch einmal die Kohlen aus dem Feuer.