Es kribbelt! Reisevorbereitungen bei den Athleten.

 

München/Regensburg (ifors), die Sonne scheint. In München, wie in Regensburg! Der Sommer ist auch in unseren Breiten in vollem Gange. Dennoch: Wer in diesen Tagen in ravernsportnahen Kreisen verkehrt, der spürt es ganz ganz deutlich. Es kribbelt! Allerorts, ob nun in Bayern, in Nordrhein-Westfalen (von wo aus auch dieses Jahr ein Athlet anreisen wird) oder in Santa Margalida. Überall werden Vorbereitungen getroffen! Es wird geschraubt, geputzt, gepackt, geplant und ganz viel diskutiert. Man merkt es einfach: Die Ravernale steht wieder direkt vor der Tür.

Kurz nach dem Abschluss der diesjährigen PRO.Tour gehts für zehn der Athleten gebucht auf den Flug VY3841 bereits an diesem Freitag nach Spanien. Zum fünften Male in Folge wird Santa Margalida Gastgeber der Ravernale sein. Und vieles deutet darauf hin, dass es eines der großartigsten und interessantesten Turniere aller Zeiten werden könnte. Die Vorbereitungszeit vor Ort ist für die Athleten in diesem Jahr besonders lang. Noch nie war das Teilnehmerfeld so früh am Ur-Ravernodrom versammelt. Ein Fakt, den viele Sportler wohl zur Akklimatisierung auf Mallorca nutzen werden. Das Athletendorf ist auch in diesem Jahr mit jeglichem Komfort ausgestattet und bietet ausgezeichnete Trainingsbedingungen für die Ravernisti. „Es ist schon ein echtes Kleinod was uns da durch Familie Listl in jedem Jahr ermöglicht wird! Dafür sind alle Athleten und nicht zuletzt die komplette IFORS äußerst dankbar!“ merkt man dem IFORS-Präsidenten Johannes Zettel die Freude schon deutlich an, dass es jetzt bald losgeht.

Zur sportlichen Ausgangslage äußern sich in diesen Tagen die wenigsten Beteiligten. Die meisten scheinen erst einmal eine ungeheure Vorfreude zu spüren. Nur vereinzelt kommen Antworten zum sportlichen ans Tageslicht. „Wir werden alle zusehen müssen, wie wir diesen Andres Hubero unter Kontrolle bekommen! Der scheint in diesem Jahr unschlagbar!“ betont Toursieger Roland Kittel immer wieder gebetsmühlenartig.

Die sportlichen Rahmenbedingungen könnten besser nicht sein. Auf dem circa 2000m² großen IFORS-Leistungszentrum befinden sich alle Einrichtungen die der Ravernsportler benötigt um Bestleistungen an den Tag zu legen. In der Villa de Atletas (1) finden alle 14 Teilnehmer des diesjährigen Weltturniers ihren Platz. Mit zahlreichen Regenerationsmöglichkeiten ausgestattet, bietet das Hauptlager der Athleten alles was das Herz begehrt. Wichtig hierbei ist die unbedingt gewünschte Mischung aller Ravernisti.

Die Athletenlounge (2) wird sowohl an Spieltagen als auch an freien Tagen von den Ravernsportlern genutzt. Die eigentliche Funktion der Athletenlounge ist aber das Zusehen und Warten an den Wettkampftagen. Dort werden Teampläne geschmiedet, oder einfach dem Turnier zugesehen.

In der Referees Zone (3) stehen Plätze für die Schiedsrichter zu Verfügung, denen auch in diesem Jahr erhöhte Aufmerksamkeit zukommen dürfte. Umstrittene Entscheidungen könnten auch in diesem Jahr zu erhitzten Gemütern und Platten Reifen führen. Vor dem Turnier könnte sich nämlich auch über eine IFORS-Exekutivkommitee-Sitzung etwas in den Regeln zur Trefferfläche ändern bzw. konkretisieren.

Das Herzstück des IFORS-Leistungszentrum und der Ravernale ist der Main-Court (4). Mit seinen Distanzen und geographischen Gegebenheiten wohl das Königsravernodrom auf diesem Planeten. Dabei macht der Korridor eine leichte Rechtskrümmung. Das Gelände fällt über die Distanzen hin immer stärker ab und hängt zudem leicht nach rechts. Wer hier Weltmeister wird, trägt diesen Titel nicht zu unrecht. Die Distanzen weichen von der PRO.Tour auch gewaltig ab. Während der Saison werfen die Protagonisten von 10,15,20 und 25 Metern (Kurz, Mittel, Lang und Ultra). Bei der Ravernale werden es wieder 12, 17, 25 und 34 Meter sein. So hat sich der Sport vor exakt 5 Jahren entwickelt. Von den Distanzen wird seit jeher nicht abgewichen!

Die Impact Zone (5) ist sozusagen während des Wettkampfes Sperrgebiet. Dort schlagen die Torgel ein und somit ist es dort während der Ravernale eher gefährlich. Aus der Impact Zone stammen aber auch ALLE Torgel die während des Turniers verwendet werden. Die IFORS muss zu diesem Turnier keinen einzigen Torgel stellen. Das Ravernodrom bietet genügend Auswahl für den perfekten Wurf.

Die beiden Trainings-Courts (6,7) bietet die Möglichkeit für allerlei verschiedene Trainingsmethoden, die die Arbeit am Torgel betreffen. Dort können sich die Ravernisti aufwärmen oder vor dem Wurf zurückziehen.

Diesen Rückzug bietet allerdings auch und in erster Linie die Silence-Zone oder Gegengerade (8). Viele Sportler möchten vor dem Wurf ihre Ruhe um die größtmögliche Konzentration aufbauen zu können.

Ein immer wieder gern gesehenes Areal ist während der ganzen Woche immer wieder die Revitalising Zone (9). Dort relaxen die Sportler und lenken sich während der freien Tage auch beim Waterpolo ab. Bekannt wurde diese Zone durch die legendäre Meisterfeier im vergangenen Jahr. Dort wurde Andres Hubero frenetisch von allen anderen Teilnehmern gefeiert. Niemand hat diese Feier bisher vergessen.

Freitag Nacht werden die Athleten im Dorf empfangen. Ganz Santa Margalida freut sich bereits auf DAS Ereignis des Jahres. Freuen auch wir uns auf ein Weltturnier der Extraklasse. Freuen wir uns auf die Ravernale 2014. Die Jubiläumsravernale! Die Fünfte!!! Welcome to the Gentlemen´s Agreement!