Das BESCHLÄCHT- RaVERNSPORT WITH A VIEW
Ein atemberaubender Blick über die stattliche Kulisse einer Welterbestadt. Vom Beschlächt in Regensburg aus haben Touristen eine wundervolle Aussicht auf die Steinerne Brücke sowie den Regensburger Dom und die kleinteilige Regensburger Altstadt. Was für die Touristen wie in einem Ken-Follett-Roman wirkt, ist für den Ravernisten selbstverständlich eine der bemerkenswertesten Lokationen auf denen der Ravernsport jemals zu Gast war. Knapp 1000 m² stehen den Athleten hier zur freien Verfügung. Durch die schmale Insellage inmitten der Donau verschwinden nicht selten Torgel in den Büschen am Ufer oder rollen gar direkt in einen der mächtigsten Ströme Europas und verschwinden dort für alle Zeit. Durch diese exponierte Lage hat das Beschlächt natürlich absolute Öffentlichkeitswirkung mit viel Publikumsverkehr oberhalb der Spielfläche, auf der Steinernen Brücke. In seiner stärksten Saison 2015 ertorgelte Thomas Hook hier mit 12 Punkten einen knappen Sieg vor Franziskus Rupp (11 P.) und Andreas Geim (10 P.) und legte den Grundstein für Tour-Sieg und Weltmeisterschaft.
Schnelle Fakten:
| Ort | Am Beschlächt, 93059 Regensburg | IFORS-Kategorie |
| Boden/-beschaffenheit | Pflastersteine / leichte Wölbung |
D |
| Größe | ca. 1000 m². Vollkommen frei. | |
| Besonderheiten | Ravernodrom zwischen den „Nationen“ mit einzigartigem Blick auf das Weltkulturerbe Regensburgs. | |
| Punkte / Runde | 2,53 (Stand Oktober 2019) | |
| Turniere | Beschlächt Classics | |
| Sieger | 2015 – Thomas Hook (12 P. – K2 – M4 – L3 – B0) |
Während bei den Ravernsportlern die Grüne Wiese oder zumindest ein federnder Boden auf Grund der physikalischen Eigenschaften bevorzugt als Top-Ravernodrom bezeichnet wird, ist das Beschlächt mit seiner vollkommen heterogenen Bepflasterung (große und kleine Pflastersteine gemischt mit schlecht ausgebesserten Asphaltstellen) und seiner vollkommen unebenen Oberflächenwölbung eines der unangenehmsten Profi-Ravernodrome weltweit. Nicht zuletzt deshalb wird dieses Ravernodrom zumeist gar nicht mehr in Erwägung gezogen, wenn es um die Vergabe der Turniere im Tourkalender geht. Einzige positive Besonderheit: Durch die unregelmäßige Oberflächenstruktur können Torgel so dermaßen in ihrer Richtung verfälscht werden, dass auch eigentlich schlecht geworfene Steine ihr Ziel durch den Aufprall am Boden noch durch Zufall erreichen können. Dies führte auch 2015 zu dem ein oder anderen spektakulären (Fast-)Treffer.
Die örtlich spektakuläre Verortung der Beschlächt-Arena täuscht leider nicht über die mittlerweile anerkannten IFORS-Kriterien für potentielle Wettkampfstätten hinweg. Kinderspielplätze sind nicht in vertretbarer Distanz zum Ravernodrom erreichbar. Ein Gastronomiekonzept kann der Stadionbetreiber allerdings durch die Nähe des Biergartens „Alte Linde“ nachweisen, so dass das Ravernodrom grundsätzlich der Kategorie C entsprechen würde. Durch die Nähe zum Donaustrudel und der örtlichen Einschränkung allerdings führt die IVC (IFORS-Venue-Commission) das Beschlächt als Ravernodrom der Kategorie D.
Die Beschlächt-Arena in Regensburg. Ein Ravernodrom der Kategorie D.
Erläuterung der Kategorien:
Elite-Ravernodrom: Sämtliche Anforderungen der IFORS sind übererfüllt.
Kategorie A: Alle Anforderungen der IFORS sind zu 100% erfüllt
Kategorie B: Anforderungen der IFORS sind mit Abstrichen erfüllt.
Kategorie C: Anforderungen der IFORS sind nicht erfüllt. Ravernodrom ist jedoch auf Grund topographischer und geographischer Beschaffenheit als solches von der IFORS anerkannt.
Kategorie D: Anforderungen entsprechen nicht mehr den heutigen IFORS-Statuten.