Kategorie: Organisatorisches

Primärziel: Team-Weltmeister

Wenn sich Lukas Graf das Ergebnis von 2011 noch einmal genauer anschaut, dürfte dem „Ravinator“ so einiges durch den Kopf gehen. Denn hätte der Team-Weltmeister etwas konstanter geworfen und wäre der 15.08.2011 nicht ein so rabenschwarzer Tag gewesen (0 Punkte), wäre er aussichtsreich im Kampf um die Medaillen gestanden. So ist der 6.Platz des letzten Jahres eigentlich etwas unglücklich und spiegelt nicht seine exakte Stärke wider.

Vielleicht von diesen Ergebnissen getragen gibt Graf sein Ziel für die Einzelwertung sehr bescheiden aus, glaubt aber an den Titel für RCMM! „Natürlich ist die Einzeltwertung die Königsdisziplin! Dennoch ist mein Primärziel die Verteidigung des Weltmeistertitels in der Teamwertung! Das ist nach den Trainingsleistungen auch realistisch! In der Einzelwertung ist das dieses Jahr so stark wie noch nie! Da wird es schwierig etwas zu holen!“ – Dass RCMM von den anderen Teams ein rauher Gegenwind ins Gesicht wehen dürfte ist für Graf kein Thema! „Ich sehe eine Leistungssteigerung! Vielleicht keine Leistungsexplosion, aber eine Leistungssteigerung reicht ja schon wenn man das Endergebnis der letzten Team-Ravernale sieht!“ – Graf scheint schon wie vor einem Jahr ganz klar ein Teamplayer zu sein, der sich für sein Team einsetzt.

You play to win!

„You play to win the game!“ – Zweimal! Andreas Geim, einer der beiden Ravernale-Rückkehrer, setzt sein ganz persönliches Ziel ganz oben an! Dem Bronze-Medaillengewinner von 2009 scheint die Konkurrenz völlig kalt zu lassen. Während andere Sportler ihren Gegnern höchsten Respekt zollen und das Feld als „das beste aller Zeiten“ sehen, gibt „El Geimi Grigio“nur ein kurzes Statement dazu ab…

…: „What´s the meaning of ‚konncurence‘?“. Obwohl er 2009 den dritten Platz belegte, haben den Franken bei der diesjährigen Ravernale nur wenige auf der Rechnung. Der Grund dafür dürfte im letzten Vorbereitungsergebnis liegen. Bei der Copa Danubia konnte er mit 1 Punkt im Bonuswurf nicht gerade überzeugen. Aber wer glaubt, dass dieses Ergebnis aussagekräftig ist, könnte schon am Samstag Abend eines besseren belehrt werden. Eiserner Wille und Stehvermögen zeichnen Andreas Geim aus. Das macht ihn zu einem unangenehmen und gefährlichen Gegner. Wenn er dann auch gut ins Turnier kommt kann auch er ein Wort um die Plätze mitreden. Ob er seine Bronze-Medaille von 2009 wiederholen kann bleibt abzuwarten.

Der ewige Vierte!

Bei der Copa Danubia und im Team-Trainingslager erst bestätigte Johannes Zettel seine konstante Leistungen im Ravernsport. Der 32-jährige Regensburger mit Trainingsstandort in Düsseldorf will diesmal aber sein Temperament unter Kontrolle behalten. „Im letzten Jahr habe ich nicht auf die Bronze-Medaille geschaut. Da habe ich mit dem hirnrissigen letzten Wurf von der Ultra-Distanz den dritten Platz an Sebastian Teufel verloren. Da wollte ich noch utopisch Weltmeister werden!“

„Das nagt schon noch an mir! Da muss ich mich mehr unter Kontrolle haben.“ so der amtierende Team-Weltmeister auf einem Sponsoren-Termin am heutigen Donnerstag Nachmittag. Nun möchte der „ewige Vierte“ endlich Edelmetall. „Es ist doch ganz klar, dass man eine Medaille möchte, wenn man in den letzten Wettkämpfen immer Vierter wurde! Mein Ziel ist daher Platz 3. Alles was drüber hinaus geht ist Zugabe!“. Keinen Kompromiss geht „John D´Ehre“ indes bei der Vergabe des Team-Weltmeistertitels ein: „Wir haben eine starke Besetzung und haben ganz klar vor auch 2013 unseren Titel wieder verteidigen zu dürfen! Ich denke die Frage bei der Team-WM kann nur lauten, wer denn die Silber und die Bronze-Medaille holt! Ich bin stolz auf mein Team und denke wir sind qualitativ stark genug besetzt!“. Ravernale.com denkt: Kommt Johannes Zettel gut ins Turnier und hat er sein Temperament in strategisch wichtigen Situationen unter Kontrolle, könnte sein Ziel ‚Bronze‘ gelingen!

„Ein Platz unter den ersten fünf“

Man merkt es von Tag zu Tag mehr: Der Raverncountdown nähert sich unaufhörlich der Stunde Null! Und wie es dem Verlauf der Zeit geschuldet ist begeben sich bereits am Donnerstag die ersten Sportler nach Mallorca. Ganz vorne mit dabei, einer der ganz großen des Ravernsports: Sebastian Teufel. Der „Diablo Bavaro“ gab Ravernale.com kurz vor seiner Abreise noch ein kurzes Telefoninterview und erläuterte dabei seine Ziele und die Einschätzung der anderen Sportler.

So gibt der Silbermedaillengewinner von 2009 und Bronzemedallist von 2011 nicht wie erwartet den Titel als Ziel aus, sondern gibt sich erstaunlich „bescheiden“. „Mein Ziel ist es unter den ersten fünf zu landen! Das Feld ist wie schon so oft erwähnt das stärkste in der Raverngeschichte!“. Selbst laboriert er noch an einer Verletzung die seine Wurfschulter beeinträchtigt. Die Reha laufe aber auf Hochtouren. Teufel verhehlt zudem nicht, dass er die beiden Tage vor Ravernale-Start noch dazu nutzen wird, sich mit den Gegebenheiten im Ravernodrom vertraut zu machen. Auf die Frage nach gewünschten Team-Kameraden nennt Teufel den Namen Tobias Ludwig. Es sei eine Ehre für die Schubkramento Kings an den Start gehen zu dürfen. Damit ginge ein Kindheitstraum in Erfüllung. Er betont im Bezug auf die Team-WM, dass in seinen Augen der amtierende Weltmeister RC Miguelin Manschgerl um Matthias Dettenhofer, Lukas Graf und Johannes Zettel keine Chance auf die Titelverteidigung hat. Die Konkurrenz sei zu hoch! Für heisse Wortgefechte scheint die Basis bereits gelegt. Ravernale.com freut sich auf den Start.

Dettinho greift nach den Sternen

Kurz vor seiner Abreise nach Spanien zur Weltmeisterschaft gab Matthias Dettenhofer noch eine Pressekonferenz in der Münchner Innenstadt. Auf die obligatorische Frage nach seinen Zielen entgegnet er selbstbewusst und ohne eine Miene zu verziehen: „Ich fahr hin um zu gewinnen!“. Nach dem Gewinn der Copa Danubia zählt „Dettinho“ in der Ravernsportwelt unter den Experten zu den heißesten Titelfavoriten.

Den wenigen Skeptikern nimmt der Regensburger aber den Wind aus den Segeln: „Ich bin top vorbereitet und habe ein super team um mich herum. Meine Skeptiker werden schon sehen was geht! Der Titel geht nur über mich, sowohl im Einzel als auch im Team!“. Seine Vorbereitung war hart aber erfolgreich. Neben der gewonnenen Copa Danubia und dem Team-Trainingslager in Leoprechting brachte sich Dettinho mit gezieltem Hanteltraining in Form. Die Redaktion von Ravernale.com ist sich einig: Dettinho wird im Ravernodrom begeistern und nach Gold greifen. Wirds vielleicht das Doppelgold?