Kategorie: Teamnews

Traditionsteam schockt Liga mit Sensations-Deal!

Das kommt völlig unerwartet – und wird die Liga aufhorchen lassen!

Soeben wurde offiziell bekannt gegeben, dass sich das Traditionsteam Leissle Allstars („LALLS“) zwei spektakuläre Neuzugänge gesichert hat:

Mit Stefan Zenisek (Teamweltmeister und Vizeweltmeister 2015) und Sebastian Teufel (amtierender Weltmeister 2024 und mehrfacher Team-Titelgewinner) schließen sich zwei der renommiertesten Ravernisti überhaupt den LALLS an.
Beide verlassen ihr altes Team Binisharlem Globetorglers ablösefrei und gehen ab sofort für die LALLS an den Start. Um beide Athleten gab es zuvor viele Gerüchte – viele Topteams warben offen um die Gunst der erfahrenen Ravernisti.

Doch den Zuschlag sicherten sich die LALLS, eines der absoluten Traditionsteams des Ravernsports (Gründung 2013).  

Gentlemen-Style Erfinder und LALLS-OWNER Sebastian „BastiieLeissle lobte sein Management für die Umsetzung des doppelten Blockbuster-Transfers und gab auch einen Ausblick auf die kommende Saison. So erklärte er vor den versammelten Medienvertretern: „Des passt scho“ (= ungekürztes Statement).

Man darf auf die neue Saison gespannt sein – die LALLS sind mit diesen Verstärkungen ein ernsthafter Mitbewerber auf den Titel in der Team-Tour.

Team-Weltmeister holt Einzelweltmeister.

von Paul Ronzeimer
Kurz vor dem Pro Tour Finale erreichte unsere Redaktion die Nachricht, die nicht nur eingefleischte Fans des gepflegten Torgelsports bis ins Mark erschüttern dürfte! Der frisch gebackene Team-Weltmeister RatPack öffnet sein Festgeldkonto und eist den amtierenden Einzelweltmeister Leo Jakob von den One Wheel Raverneers los! Insider berichten, dass sich die Ablöse im zweistelligen Bereich bewegen könnte! Auf Nachfrage bei den Raverneers und dem RatPack hieß es, dass um die Ablösesumme Stillschweigen vereinbart wurde. Dass der amtierende Einzelweltmeister jedoch kein Sommerschlussverkauf-Schnäppchen darstellt dürfte, ist selbstredend.
„Wir können bzw. müssen den Wechsel unseres Star-Torglers Leo Jakob zum Rat Pack bestätigen. Wir wünschen Leo alles Gute und werden ihn immer in unseren Herzen behalten. Das Angebot des RatPacks war zu interessant, um es abzulehnen“, so Andreas Nutz auf Anfrage.
„Als Einzelweltmeister rückt man natürlich automatisch in den Fokus des RatPacks, da bei uns ja ausnahmslos Weltmeister unter Vertrag stehen. Wir verfolgen die Karriere von Leo Jakob bereits seit geraumer Zeit und sind überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für den Schritt, zum Non plus ultra des Sports zu wechseln, ist. Die One Wheel Raverneers waren sich darüber im Klaren, dass sie dem Einzelweltmeister einfach kein perspektivisches Umfeld mehr bieten konnten, um sich weiterzuentwickeln und als Mannschaft Titel zu gewinnen. Wir danken den Raverneers an dieser Stelle ausdrücklich für die konstruktiven Transfergespräche und wünschen dem Team für die Zukunft alles erdenklich Gute!“, so Andreas Huber, den wir auf den Bahamas erreichen konnten.
Der neue RatPacker Leo Jakob war für keine Stellungnahme erreichbar und ließ durch sein Management Nadja lediglich ausrichten, dass es eine Ehre für ihn sei, künftig unter dem Banner des RatPacks an der Linie stehen zu dürfen. Das RatPack wollte ihn unbedingt und wenn das RatPack ruft, sagt man einfach nicht Nein. Leo nehme sich aufgrund des gigantischen Medieninteresses eine Auszeit an einem unbekannten Ort und werde erst zum Tourfinale wieder zurückkehren.
Bei der aktuellen Team ProTour liegt das RatPack abgeschlagen auf Rang 4 und damit weit hinter den Erwartungen der Fans und den eigenen Ansprüchen zurück. Nach dem fulminanten Team-WM Titel scheint das RatPack aber wieder in die gewohnt erfolgreiche Spur einzuschwenken. Wohin die Reise mit dem Einzelweltmeister an Bord gehen mag, kann man sich nur ausmalen. Den anderen Teams dürften angesichts dieses Sensationswechsels einige schlaflose Nächte ins Haus stehen.

Roland Kittel: Rekordweltmeister!

Roland Kittel dominiert den Ravernsport nach Belieben. Bei der 8. Ravernsport-Weltmeisterschaft, der Ravernale, siegt Kittel mit zwei starken Durchgängen und wird Weltmeister. Bei der Team-Weltmeisterschaft gewinnt mit den One Wheel Raverneers zum fünften Mal in Folge eine neue Mannschaft nach Nerven zerreißenden KO-Spielen den Titel im Finale gegen die Munich Marble Ravengers. Bei der abschließenden Meisterfeier in der Ravernsport-Alm in Sinzing wählt die IFORS mit Sebastian Teufel (bisheriger Vorsitzender der IFORS-PA) ihren neuen Präsidenten. Eine grandiose Weltmeisterschaft geht zu Ende und stellt zugleich den Startpunkt für die Reise in neue Dekade dar.

Regensburg (ifors), als in den Wochen vor der Ravernale spekuliert wurde, wer genau an der diesjährigen Weltmeisterschaft teilnehmen würde und wie glücklich der Termin letztendlich gewählt wurde, gab es nicht wenige Beobachter der Ravernsport-Szene, die Zweifel an der Jubiläumsravernale hegten. Wie sich letzten Endes am ersten Tag der Ravernale herausstellen sollte, waren es für eine Ravernale mit 15 Athleten völlig normale Teilnehmerzahlen die keinerlei Schwund beim Interesse der Athleten erkennen liesen. Im Gegenteil: Zwei Teams mehr (wenn auch dezimiert) als vor zwei Jahren in Oberndorf hatten für die Team-Weltmeisterschaft gemeldet und ermöglichten somit einen normalen Gruppenmodus, den die IFORS ohne große Diskussionen durch gewunken hatte. Präsident Stefan Zenisek eröffnete die Ravernale mit warmen Worten die einen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre darstellten. Viele der Protagonisten von damals standen auch diesmal wieder im Ravernodrom. Leider war es verschiedenen Personen (u.a. Ur-Weltmeister Axel Wiegard und Ex-Weltmeister Andres Hubero) aus terminlichen Gründen nicht möglich dieses Mal an den Wettkämpfen teilzunehmen. Dennoch konnte die Ravernale mit der Team-WM-Vorrunde am Donnerstag, dem 15.08. (einem Ravernsport-Feiertag) starten. Das Feuerwerk in Can Picafort, war auch heuer nicht ins Rahmenprogramm der Titelkämpfe mit aufgenommen worden.

Der WM-Auftakt im Prüfeninger Schlossgarten.
TEAM-WM startet ohne große überraschungen

Die Team-WM startete am Donnerstag jedoch ohne größere Überraschungen. Zwei Teams des Starterfeldes mussten ihre Farben „Solo“ vertreten und zogen dabei den im IFORS-Regelwerk beschriebenen Team-Joker, bei dem es den einzelnen Sportlern erlaubt wird ihr Team bei einer Ravernale auch alleine zu vertreten. 2015 war bereits Birgit Graf (ehemals Oberleitner) so bis ins Halbfinale der Team-WM vorgestoßen. 2019 nun vertraten Christiane Kittel die Schmeiss Girls, Andreas Geim die Schubkramento Kings.

Erwartungsgemäß war die Vorrunde daher für die Solo-Teams eine etwas aussichtslose Mission, die beide Teams jedoch beachtlich meisterten. Die Schmeiss Girls mussten jedoch mit 5 ertorgelten Punkten am Ende den souveränen One Wheel Raverneers, die in der Vorrunde mit Naia Jakob den Kader aus dem erweiterten Team-Kreis auffüllten (23 Team-Punkte in der Vorrunde!!) und den etwas wackeligen und fast vollständig anwesenden Munich Marble Ravengers (magere 6 Punkte!) den Vortritt lassen.

In der Gruppe B kam es zu einem Sportlerdebüt, welches Jahrelang auf sich warten lies. Axel Süß, der in der Vergangenheit bereits als das „Phantom“ von Danubia United galt (er hatte einen Vertrag bei den Oberpfälzern unterzeichnet, kam jedoch nie zu Einsatzzeiten), vertrat im Team der Rat Packs die abwesenden Tobias Engel und Andres Hubero. Gemeinsam mit dem Über-Ravernisten Roland Kittel spazierte er durch die Vorrunde. In einem entscheidenden Vorrundenspiel musste sich Solo-King Andreas Geim dem RC Sinzing 04 „Die Schwanzer“ geschlagen geben.

Kittel torgelt sich schnell und erwartet an die Spitze

Tags darauf, Freitag 16.08., startete die Einzel-WM mit ihren 15 Teilnehmern. Nach 2017 und 2015 die Ravernale mit den meisten Teilnehmern. Mit Spannung wurde dabei der Start von Leo Jakob erwartet, der in der Vorrunde der Team-WM gemeinsam mit seiner Ehefrau Nadia bereits 23 famose Punkte ertorgelt hatte. Kann er Roland Kittel gemeinsam mit Dauer-Vize Sebastian Teufel das Gas einstellen?

Roland Kittel lies zu Beginn im Prüfeninger Schlossgarten, der nach seinen PRO.Tour-Appearances nun auch heiliger WM-Boden wurde, keine Zweifel aufkommen über wen der Titel hier zu gehen hat. Nach zwei Durchgängen hatte der Sinzinger Abonnement-Meister bereits 16 Punkte ertorgelt und somit sein eigenes WM-Ergebnis von vor zwei Jahren (14 Punkte) übertorgelt und die Weltmeistermarke Huberos aus dem Jahr 2011 eingestellt. Alles deutete darauf hin, dass Kittel seine „Gegner“ auseinander nehmen würde. Hinter Kittel formierte sich nach diesen ersten beiden Durchgängen ein durchschnittlich schwaches Teilnehmerfeld. Die ärgsten „Verfolger“ waren Andreas Geim (8 Punkte), Sebastian Teufel (7 Punkte) und Christiane Kittel (5 Punkte). Der so hoch gehandelte Leo Jakob rangierte mit vier Einzelpunkten im grauen Mittelfeld des Teilnehmerfeldes. Vom Tabellenende bis auf Platz 4 trennten die Athleten nur 4 Punkte. Sozusagen ein dichter Rest!

Nervenkriege in der TEAM-WM

Zwischen dem ersten und zweiten Durchgang der Einzel-WM waren noch die Halbfinals der diesjährigen Team-Weltmeisterschaft angesiedelt. Dabei trafen noch vor der Mittagspause die One Wheel Raverneers auf den RC Sinzing 04 „Die Schwanzer“. OWR an diesem Vormittag aber nicht mehr mit der „Not-Besetzung“ sondern mit der kompletten Mannschaftsstärke am Start. Neben Leo Jakob waren nun auch Teambegründer Andreas Nutz, Alexander Specht und Bastian Gottswinter im Ravernodrom im Schlossgarten vertreten. Ein Halbfinale in welchem, bei einem OWR-Spiel fast erwartet, viele Punkte durchs Ravernodrom schepperten. Ein enges Kopf an Kopf Rennen, welches von Vokuhilas und Schnauzbärten nur so geprägt war. Am Ende machte Leo Jakob beim Stand von 8:9 für die Schwanzer seinen Treffer von der Lang-Distanz und schob die OWR damit noch auf der Zielgerade ins Finale der Team-WM.

Im anderen Halbfinale trafen die am Vortag so famos gestarteten Rat Packs um Roland Kittel und Axel Süß auf die wackelig und nervösen Munich Marble Ravengers aus der bayerischen Landeshauptstadt. Das Rat Pack als amtierender Weltmeister selbstverständlich haushoher Favorit, während MMR eine deutlich solidere und nervenstärkere Leistung als noch am Vortag zeigte. Als es nach dem ersten Durchgang bereits 4:1 für die Mannen von der Isar stand, waren viele auf die Reaktion Kittels gespannt. Seine Nervenstärke ist mittlerweile gefürchtet in der gesamten Ravernsport-Welt. Und so kam es wie es kommen musste. Im letzten Wurf vor den Bonuswürfen glich Kittel das Spiel zum 4:4 aus. Bei der nachfolgenden Team-Diskussion der MMR war die Nervosität mit den bloßen Händen greifbar als sich Johannes Zettel den Torgel schnappte und auf die Kurz-Distanz ging. Mit seinem Treffer von der Kurz-Distanz setzte er das Rat Pack unter Druck. Kittel bekannt für seine Stärke von der Mitteldistanz und dafür sein Team nicht ins Stechen führen zu wollen vertorgelte mit dem letzten Wurf die Chance auf den Team-Weltmeister-Titel.

Das Finale der Team-WM bildeten also die One Wheel Raverneers und die Munich Marble Ravengers.

Thomas Hook (MMR) steht im Finale der Team-Weltmeisterschaft
Kittel schwächelt in Durchgang Drei

Vielleicht war es für Roland Kittel schon zu deutlich. Am Finaltag an der Kleinprüfeninger-Fähre nördlich der Donau ertorgelte der designierte Weltmeister nur vier Punkte und ermöglichte plötzlich doch noch einmal Spekulationen. Leo Jakob, am Vortag mit 4 Punkten zu schwach um Kittel ernsthaft zu gefährden, holte sich den Sieg in Durchgang Nummero drei durch 8 solide ertorgelte Punkte. Wegen seinem schwachen ersten Tag auf der Ravernale lagen zu diesem Zeitpunkt jedoch immer noch 8 Punkte zwischen ihm und Kittel. Besser hatte es da am Vortag Sebastian Teufel gemacht. In einem schwachen dritten Durchgang, bei dem ihm nur 2 Punkte gelungen waren setzte er im Bonuswurf alles auf eine Karte und verringerte souverän mit einem Ultra-Distanz-Treffer Rückstand auf Kittel nochmals auf 6 Punkte. Geht da noch was? Ansonsten herrschte im Ravernodrom trotz überragender Stimmung und optimalen Wetterbedingungen sportliche Tristesse.

Basti Teufel mit einem Ultra-Distanz-Treffer in Durchgang drei.
HERZSCHLAG-FINALE in der TEAM-WM

Gehen die Halbfinals in dieser Team-WM bereits als Nervenkrimis in die Geschichte der Weltmeisterschaften ein, so war das Team-WM-Finale 2019 an Spannung kaum mehr zu überbieten. Da waren sich alle Beteiligten aber auch die Zuschauer einig. Obwohl es noch kurz vor Ende des ersten Durchgangs danach aussah, als würde OWR sich bei einer souveränen 4:0-Führung den Titel sichern, kamen die Munich Marble Ravengers noch einmal ins Turnier zurück. Andreas Bromberger alias „Dr. Udo“ bestätigte die neue Nervenstärke der Isar-Jungs. Er schnappte sich seine Bahndamm-Torgel und verweilte lange an der Abwurfmarkierung. Durch die Ruhe im Ravernodrom konnte man den Herzschlag des Finales deutlich spüren. Bromberger konzentrierte sich, setzte noch einmal ab, konzentrierte sich erneut und betete den Torgel geradezu deutlich in die Ravern. Sein befreiender Jubelschrei hallte durch das Donautal. Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte Johannes Zettel den Rückstand von MMR auf 3:4 verkürzen und mit seinem letzten Wurf im Bonusdurchgang gerade noch so ausgleichen. Man sah dem Giesinger die Belastung durchaus an. Das spannende Team-Finale ging also in die Verlängerung. Im Kurz-Distanz-Stechen war nun alles möglich. Der bei dieser Team-WM nervlich erprobte Zettel vergab seinen Torgel ebenso wie Andreas Nutz (OWR). Andreas Bromberger verfehlte seinen Torgel bevor Alexander Specht (OWR) mit einer Millimeterentscheidung durch einen „Fling“ OWR auf die Siegerstraße führte. Thomas Hook konnte zwar noch einmal ausgleichen. Leo Jakob versenkte seinen Torgel aber ebenso souverän wie der ehemalige Einzel- und Team-Weltmeister von 2015. Die Niedergeschlagenheit der MMR über den lange ersehnten Titel war deutlich spürbar. Der Jubelgesang der One Wheel Raverneers dagegen, erfüllte das Ravernodrom! Nach der gezeigten Mannschaftsleistung bei dieser Team-WM ein verdienter Team-Weltmeister!

Der neue Team-Weltmeister One Wheel Raverneers (es fehlt Bastian Gottswinter)
Kittel hadert mit seiner Leistung und wird Weltmeister

Kittel waren in der Einzelwertung zwei Sportler bis auf 6 bzw. 8 Punkte auf den Leib gerückt. Trotz einer weiterhin schwachen Leistung des amtierenden und bereits von vielen Szenekundigen Sportlern auch neuen Weltmeisters, konnten Leo Jakob (OWR), Andreas Geim (SKK) und Sebastian Teufel (S04) den Vorsprung nicht mehr massiv verringern. Nur ein Sportler war in der Lage Kittel bis zum Bonuswurf in Schach zu halten. Leo Jakob hatte mit der Ultra-Distanz noch die theoretische Chance das Turnier noch einmal auszugleichen und Kittel ins Stechen zu zwingen. Wenn einem neben Sebastian Teufel, der am heutigen Tag bereits seinen zweiten Ultra-Treffer in seiner Ravernsportkarriere (ein weiterer gelang ihm auf der PRO.Tour aus 25 Metern) in der Ravern erklingen lies, ein Treffer aus 34 Metern zuzutrauen ist dann Leo Jakob. Jakobs bevorzugter Permanent-Torgel zerbrach jedoch kurz vor dem finalen Bonuswurf. Er selbst beschreibt es später als symbolisch. „Zerbrochene WM-Träume“. Jakob verfehlt den Ultra mit einem anderen Torgel und schuf somit Klarheit.

Zerbrochene WM-Träume. Jakobs Permanent-Torgel vor dem entscheidenden Ultra-Wurf.

Roland „El Rancho“ Kittel wird erneut Team-Weltmeister und verteidigt als erster Ravernist überhaupt seinen WM-Titel. Trotz schwacher Leistungen in Durchgang drei und vier, mit welchen der verdiente Weltmeister selbst haderte, gelang dem Sinzinger mit 21 WM-Punkten das Zweitbeste Ravernale-Ergebnis seit Beginn des Ravernsportes. Nicht auszudenken, hätte er den Flow vom Vortag mit nach Kleinprüfening genommen. Kittel ist ein verdienter Weltmeister und durch seinen dritten WM-Titel nun auch alleiniger Rekordweltmeister!

Die Frage wird sein, wann andere Sportler in ihrer Leistung nachziehen. Sicher ist: Die 21 Punkte von Roland Kittel sind keine Überleistung. Aber Kittel ist und bleibt derzeit der konstanteste aller Ravernisten und von daher dürfte ein Titelgewinn in den kommenden Jahren einzig über die Konstanz zu Stande kommen.

STARKE JUBILÄUMSRAVERNALE! Auf die Zukunft!

Fazit: Tolle WM-Tage liegen hinter uns. Die Jubiläumsravernale, welche zum ersten Mal auf Regensburger Boden stattgefunden hatte erfüllte die Erwartungen. Tolle, bereits aus der Tour bekannte Ravernodrome sorgten für eine feierliche und spannende Stimmung. Alles, aber auch wirklich alles belegte wieder einmal die Bedeutung des Ravernsportes für die enge Freundschaft der Athleten untereinander. Bei solch stimmungsvollen und freundschaftlichen Events braucht sich der Ravernsport nur geringe Sorgen um sein Fortbestehen und die Zukunft in einer neuen Dekade machen.

Auf der Meisterfeier auf der Sinzinger IFORS-Alm erhielt Roland Kittel dem Ritus des Weltverbandes nach heiß ersehntes „Rum und Erde“ und ist nun endgültig im Olymp der ersten zehn Jahre „IFORS-Ravernsport“ angekommen.

Am selben Abend wählten die Anwesenden Athleten Turnusgemäß auch noch einen neuen Präsidenten. Die absolut freudige Nachricht: Mit Sebastian Teufel wurde genau die richtige Person zum Präsidenten (First Lady Andreas Geim) gewählt um den Ravernsport in eine mit Sicherheit noch umwerfendere Dekade zu führen. Auf eine glorreiche Zukunft unseres Ravernsportes und die nächsten 10 Jahre!

FRISCH! FREI! RAVERN!

 

Neuzugang bei den One Wheel Raverneers

Am späten Samstag Nachmittag war es offiziell: Bastian Gottswinter debütiert beim nächsten Ravernsport-Turnier für die One Wheel Raverneers, den aktuellen Tabellenzweiten der TEAM.Tour. Der Rookie wird dabei mit viel Vorschusslorbeeren des Team-Managers Andreas Nutz ausgestattet:

Die ONE WHEEL RAVERNEERS sind stolz einen Newcomer im Ravernsport als neueste Verpflichtung bekannt zu geben. Es handelt sich um niemand geringeren als LE GÖTZ! Er ist jung, er ist hoaß, er ist Ravern!

Herzlich willkommen in der PRO.Tour und bei den OWR: Bastian Gottswinter!

Prüfening erhält sein Profi-Team!

Sie planten es lange und sie planten es hervorragend. Die Marketingabteilung hatte über Monate einen super Job hingelegt. Ein Logo, ein ordentlicher Schriftzug, eine Brand aus dem Boden
gestampft. Nächtelange Arbeit für eine Ravernsport-Sensation: Aus Bernhard Hengl (SEHT), Sebastian Teufel (SEHT), Franziskus Rupp (DHH) und Stefan Zenisek (SKK) wurden in der Nacht zum 23.04.2017 „Ironheng“, „Captain Ravernica“, „The Incredible Hu…lk“ und „His Left One“. Gemeinsam bilden Sie nun das Team „The Raverngers“. Ein rein Prüfeninger Team. Der Traum Sebastian Teufels, der nach dem Weggang von Thomas Hook seine Aufgabe darin sah, dem Ravernsport mit einem neuen Team wieder mehr Rivalitäten und Bewegung zwischen den Teams einzuimpfen. Der Grundgedanke des in Sinzing lebenden Prüfeningers: Ein rein Prüfeninger Team!

Als mit der Uraufführung der Hymne der SEHT ein großes Ravernsportkapitel zu Ende ging und der Transfer Thomas Hooks bekannt gegeben wurde, präsentierte Johannes Zettel vom Münchner Rivalen ebenfalls eine Team-Umbenennung. Aus „Danubia United“ (was geographisch nicht mehr zur Landeshauptstadt passt) werden die „Munich Marble Ravengers“. Den im Publikum anwesenden Verantwortlichen aus Marketing, Geschäftsführung und Spielerstamm der „Raverngers“ stockte der Atem. Sollte es wirklich so sein, dass sich zwei Teams exakt den selben Namen gegeben und dabei das Team-Building ad absurdum führen? Sollte der Marble-Konzern dem Ravernsport tatsächlich ein Schnippchen geschlagen haben und gleich zwei Franchises innerhalb einer Liga erworben haben? Sollte all die Arbeit der letzten Monate vergebens gewesen sein und nun tatsächlich zweimal die „Raverngers“ in der Tabelle auftauchen?

Weit gefehlt! Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den beiden „Ngers“. Allein schon die Schreibweise: Das eine, also das Münchner Team schreibt sich ganz klar nicht wie die Ravern, sondern lehnt sich orthographisch offensichtlich ganz klar am Ursprung, also am Film „The Avengers“ von Joss Whedon aus dem Jahr 2012 an! Während das Prüfeninger Team sich eben ganz deutlich auf die Ravern bezieht. Ausserdem bleibt natürlich die klare Unterscheidung zwischen den beiden Teams im vollständigen Namen. Das Prüfeninger Team: „The Raverngers“, München: „Munich Marble Ravengers“. Kurz also: TR gegen MMR. Wer das nicht auseinanderhalten kann…

Namensbildung hin oder her. Die „Raverngers“ werden auf Grund der Kaderzusammenstellung und dessen Stärke selbstredend zum Favoritenkreis in der TEAM.Tour gehören und nicht nur ein „Prüfeninger Team“ vertreten. Sie werden ganz oben angreifen. Obs am Ende für Titel reicht, keine Ahnung. Ganz klar und deutlich dürfte aber eine Tatsache sein: Das Team hat Eier. Und das mehr als nur das linke einer nordischen Gottheit. Auch wenn DAS wiederum natürlich mittlerweile legendär geworden ist!

Herzlich Willkommen in der TEAM.Tour: „The Raverngers“
Frisch! Frei! Ravern!