Auf zum Grande Finale!

Regensburg (ifors), die Vorbereitungen für das große Finale am Sonntag in Prüfening laufen auf Hochtouren. Während sich in den einschlägigen Ravernsport-Foren Sinzinger und Prüfeninger zum Kampf auffordern und mit Gewaltausdrücken versuchen den Kampf schon im voraus zu entscheiden, weilen die eigentlichen Athleten konzentriert auf ihren Trainingsravernodromen. Eines ist aber schon im voraus klar: Das Prüfeninger Turnier, das letzte der diesjährigen PRO.Tour-Saison, steckt voller Brisanz und Spannung. Schon jetzt! Im folgenden werden die Gründe für die zum zerbersten angespannte Stimmung offengelegt:

FAKT 1: Der Titelkampf in der TEAM.Tour 2013/2014

Die Entscheidung in der TEAM.Tour ist offener denn je. Zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr, war die Mannschaftswertung schon durch. In diesem Jahr machen sich noch vier Teams Hoffnungen auf den Titel.

Die besten Voraussetzung hat der amtierende Meister und Tabellenführer Schmeiss-Ei-High-Towers. Mit 23 Punkten haben sie in München erstmals in dieser Saison die Tabellenführung übernommen. Sebastian Teufel verpasste dort noch knapp den Sieg im Münchener Hirschgarten, zeigte aber ein ums andere Mal, dass er im Stande ist diesen Roland Kittel zu schlagen. Seine Punkte trugen auch stark dazu bei, dass der Rückstand auf Danubia United in eine Führung umgewandelt wurde. Wenn bei ihm am Sonntag alles klappt und Thomas Hook und Bernhard Hengl mit ihren Punkte ihre gewohnt starken Punktzahlen dazugeben, wird des schwer sein die High-Towers zu verdrängen.

Ein Vier-Punkte-Vorsprung reichte Danubia United dabei nicht die Spitze in München zu verteidigen. Eine schwache Vorstellung des ehemaligen Spitzenreiters lies den Vorsprung wie das Gletschereis im Juni zusammenschmelzen. Mit 22 Punkten liegt das Team vor dem Turnier am Sonntag in Lauerstellung auf Rang 2 und möchte seinerseits noch einmal das Ruder herum reissen. Hierfür bedarf es aber einer gelungenen Aufstellung, ruhigen Nerven und einem gesunden Matthias Dettenhofer, der sich vor zwei Wochen eine Verletzung im Rücken zuzog. Roland Kittel wird zudem sein bestes geben um nicht nur die Einzelwertung seinem Weltmeistertitel von 2012 hinzuzufügen.

Mit den Ravern Radieserln gehts dann schon etwas weiter weg von der Spitze. Dennoch hat das Münchener Team mit 5 Punkten Rückstand auf den Meister (18 Pkt.) noch durchaus Chancen, sollten Aufstellungsfehler oder das Momentum nicht auf der Seite der beiden führenden Teams sein. Marina Müller, Wolfgang Messerer und Birgit Oberleitner gaben sich am Mittwoch auf der Münchener Torgelrunde betont gelassen. Darin könnte die Stärke der Oberbayern liegen.

In einer starken Form könnten sogar noch die Schubkramento Kings ins Geschehen eingreifen. So zumindest tönte es am Donnerstag ganztägig aus dem nördlichen Teil der Ravernsportwelt. Mit 6 Punkten Rückstand und drei besser platzierten Teams ist das zwar eher unrealistisch, aber durchaus noch möglich. Andreas Geim, Axel Wiegard und Stefan Zenisek wollen es der Spitze noch einmal zeigen! Der enge Wettkampf in der Mannschaftswertung dürfte am Sonntag wohl das spannendste werden, was die Ravernsportwelt bis dato gesehen hat. Man sollte das nicht verpassen!

FAKT 2: Die Rivalität

Wenns um den Ravernsport geht, dann geht es zwangsläufig auch um die immerwährende Rivalität zwischen Sinzing und Prüfening. Zwischen dem nördlichen und dem südlichen Ravernsportkontintent. Aus diesem Grunde sind die Turniere am Donauufer auch immer ein Schmankerl, wenn es darum geht dem Gegner auf eigenen Platze eine Schmach zuzufügen. Bisher ist dies jedoch noch niemandem gelungen. Weder Prüfeningern, noch Sinzingern! Das Säbelrasseln vor diesen Turnieren ist geradezu anspannend. Auch für diejenigen die weder aus dem einen, noch aus dem anderen Lager stammen. Die bisherigen beiden Copa-Danubias gewannen mit Matthias Dettenhofer und Tobias Engel Lokalmatadoren. Demnach dürften die Sinzinger Sportkameraden auch wild entschlossen sein dieses mal den Sieg mit über die Donau zu nehmen. Nachdem sie in dieser Saison bereits drei von drei Turnieren gewonnen haben, sind die Rotröcke überzeugt davon, dass sie den letzten Sieg in dieser Saison am Ende auch noch holen. Genügend namhafte Sportler stehen jedoch auf beiden Seiten des Feldes und so, dürfte es ein offenes Turnier werden.

FAKT 3: Die Einzelwertung

Obwohl die Einzelwertung bereits entschieden scheint darf sich der designierte Tour-Sieger und Weltmeister von 2012, Roland „El Rancho“ Kittel, nicht auf die faule Haut legen. Es müsste zwar mit dem Teufel zugehen, aber genau der steckt im Detail. Sebastian Teufel, einer der Teamleader des Tabellenführers Schmeiss-Ei-High-Towers wird nichts unversucht lassen das Turnier in Prüfening zu gewinnen. Zum einen, weil an seinen Würfen innerhalb des Teams der Teamtitel hängen kann und wird. Zum anderen aber, weil auch er als Prüfeninger unbedingt das Turnier in seiner Ur-Heimat in Prüfeninger Hand wissen möchte. Seine Würfe könnten es am Ende sein, die die Towers zum Meister und ihn zum Tour-Helden machen könnten. Vorausgesetzt er selbst gewinnt, wozu er mit Sicherheit im Stande ist und Roland Kittel rangiert am Ende nicht besser als Platz 10. Klingt unmöglich, kann aber durchaus passieren. Für entschieden, sollte man diese Wertung mit Sicherheit noch nicht halten!

FAKT 4: Das einzigartige Ambiente

Wer im vergangenen Jahr bereits mit von der Partie war, der hat es noch genau im Kopf. Das einzigartige Ambiente der Fürst-Anselm-Allee in Prüfening. Herrschaftlich und wunderbar! Ein MUSS für jeden Ravernsportfan sich dort unter den großen Bäumen der Allee das Turnier anzusehen. Es ist also angerichtet! Am Sonntag zählen viele Dinge. Ob nun Sinzing oder Prüfening, ob Einzel- oder Teamtour. Aber eines haben alle Dinge gemeinsam: Den Ravernsport! Das Saisonfinale und den großen Showdown! Wahnsinn! Die Spannung steigt!