Kategorie: Organisatorisches

„Wenn´s gut läuft sind auch zwei Titel drin!“

Wasserburg am Inn (ifors), wenn man von vergangenen Turnieren oder gar Weltmeisterschaften spricht, springt einem ein Name immer wieder in die Augen. Er war Weltmeister und ist berüchtigt für seine Ultra-Heavyweight-Würfe. Nicht selten erzählen sich andere Ravernisten von historischen Momenten, die unweigerlich mit seinem Namen verbunden sind. Andres Hubero! Ob nun ein schwerer Felsbrocken, ein halbes Haus oder einfach ein schwerer Kieselstein: Der Weltmeister von 2011 hat es schon einige Male so krachen lassen, dass man ihm gerne den Beinamen „The Rock“ verpassen würde. Vormals noch im Team des mittlerweile aufgelösten Teams von Atletic Blingbao ist der Regensburger mit Wahlheimat in Wasserburg am Inn heute eine feste Größe bei Deportivo Hubi Hu. Mit Ravernale.com sprach Andres „The Rock“ Hubero über seine Leistung und seine Ziele, über den amtierenden Weltmeister und über den Mythos Ravernsport. Teil 4 der Ravernale-Interviews, und das ganze 24 Tage bevor sich die Athleten im Pueblo De Deportes Raverna in Santa Margalida versammeln.

Ravernale.com: Herr Huber, als ehemaliger Weltmeister… Wie sind sie mit ihrer Leistung in der abgelaufenen PRO.Tour zufrieden?
Andres Hubero: Meine Leistungen in der diesjährigen ProTour kann man mit einem Wort beschreiben: Hop oder Top!

Ravernale.com: Sehen Sie El Rancho Kittel als amtierenden Weltmeister auch in diesem Jahr als Favorit auf den Titel?
Andres Hubero: El Rancho wird seinen Titel natürlich nicht verteidigen können, auch wenn er im stärksten Feld aller Zeiten zu den technisch Besten zählt. Es wird wieder mal eine Überraschung geben mit der heute noch keiner rechnet.

Ravernale.com: Und im Team? Da rechnen ja viele bereits mit einer Wachablösung und einem neuen Titelträger. Was denke Sie?
Andres Hubero: Auch wenn viele den RCMM schon abschreiben, ich rechne mit einer passablen Leistung, aber die Konkurrenz schläft nicht. Andere Teams wie die Young Gays haben stark aufgerüstet und wir (DHH) haben auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Zu Vorbereitung und Anreise möchte ich mich aus geheimhaltungsgründen nicht genauer äußern.

Ravernale.com: Haben Sie sich persönlich ein Ziel gesetzt? Wollen Sie wieder vorne angreifen und bei der Weltmeisterschaft den Weg zurück in die Weltspitze finden?
Andres Hubero: Mein Ziel ist es, mit freiem Kopf die bestmögliche Leistung abzuliefern. Der Rest ergibt sich dann von ganz allein. Wenn’s gut läuft, sind auch zwei Titel drin. Das gab’s glaub ich noch nie.

Ravernale.com: Was macht für Sie denn den Reiz des Ravernsportes, insbesondere den der Ravernale, aus?
Andres Hubero: Zur Atmosphäre im Ur-Ravernodrom wurde schon so viel gesagt, einfach unbeschreiblich und das Highlight der Saison.

Ravernale.com: Vielen Dank Herr Huber für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen bei der WM viel Erfolg.

Das Ravernodrom 2013

Santa Margalida, Düsseldorf (ifors), die IFORS veröffentlichte am heutigen Abend die neue Orientierungsgrafik für das Ravernodrom. Im Pueblo De Deportes Raverna (1) erhalten die Athleten hervorragende Unterkünfte mit jeglichem Komfort. Die Verpflegung übernehmen auch in diesem Jahr wieder ausgezeichnete Star-Köche, so dass es den Ravernalisten hier an nichts fehlen wird.
In Santa Margalida werden in diesem Jahr erstmals neue Trainingscourts (6,7) eingerichtet, die es den Athleten ermöglichen soll an ihrer Wurftechnik zu arbeiten, ohne dass der Main-Court dafür blockiert wird. Neu ist auch die „Silent-Zone“ auf der Gegengerade: Dort wird die Ruhezone für die Sportler eingerichtet, die sich unmittelbar vor ihrer Wurfstafette noch einmal zurückziehen möchten.

Die Revitalising-Zone (9) ist auch wie in den letzten Jahren hervorragend ausgestattet um den Athleten in der Spielfreien Zeit alles zu bieten was das Herz begehrt. Von Gentlemens-Waterpolo, über Gentlemens-Water-Watten bis hin zum einfachen Relaxen.
In der Athleten Lounge (2) nehmen die Athleten während des Wettkampfes Platz.
Die Referees-Zone (3) bietet den Schiedsrichtern den besten Blick auf die Einschlagszone, der sogenannten Impact-Zone.
Diese Impact-Zone (5) ist wie jedes Jahr die Sicherheitszone, in der sich während des Wettkampfes keine Sportler aufhalten darf, und für ausreichend Knautschzone zu sorgen ist.
Der Main-Court (4), ist das Herzstück des Ravernodroms. Dort wurde, historisch belegt, der Ravernsport 2009 aus der Taufe gehoben. Die WM-Distanzen wurden dort, auf Grund von geographischen, örtlichen Gegebenheiten, festgelegt. Sie weichen stark von den PRO.Tour Distanzen ab.

„Wie weit es nach vorne reicht, hängt von der Tagesform ab!“

Regensburg (ifors), die letzten Würfe der Mitteldistanz in der PRO.Tour waren gerade geworfen, da gesellte sich zum Spitzentrio noch ein vierter. Tobias Engel. Der Regensburger, der es endlich geschafft hatte seine Nerven an der Wurflinie zu kontrollieren, war bis an die Spitze der Tour gestürmt und hatte sogar noch Chancen auf den Gesamt-Titel. Der blieb ihm diese Saison noch verwährt. Wohin es bei ihm aber noch gehen kann, dürfte dem geneigten Ravernsport-Fan nicht entgangen sein. Wenn man seine Treffsicherheit in Prüfening gesehen hat (nicht zuletzt beim 3er Pack von der Mitteldistanz), dann dürfte er wohl zu den großen Favoriten bei der diesjährigen Ravernale gehören. Ob er das selbst gerne hört, oder nicht: So manch einer dürfte ihn auf der Rechnung haben. RAVERNALE.COM hat sich mit dem Vize-Meister der PRO.Tour dort getroffen, wo es ihn in seiner trainingsfreien Zeit des Öfteren hinzieht: In die bayerischen Alpen. Unter Einsatz seines Lebens sprach unser Reporter mit ihm und befragte ihn zur kommenden Ravernale!

Ravernale.com: Wie sind Sie mit dem Abschneiden in der vergangenen PRO.Tour-Saison zufrieden?

Tobias Engel: Eigentlich recht zufrieden, vor allem der Ausklang bei der extrem spannenende Copa Danubia. Ich hätte nicht erwartet, dass es mit dem letzten bisschen Glück auch noch für Platz eins der Tour hätte reichen können. Aber ich denke mit dem Göttinger Thomas Hook ist der richtige Mann Toursieger geworden. Etwas überrascht war ich aber, dass der hochgehandelte Weltmeister so sang- und klanglos in der Tour untergeht und sich sogar so seiner Leistung in Sinzing schämte, dass er ins Ausland fliehen musste um der gleichen Schmach bei der Tour de Monaco zu entgehen. Die Herren von RCMM hatten wenigstens den Mut trotzdem immer wieder zu erscheinen.

Ravernale.com: Wird Roland „El Rancho“ Kittel von den Young Boys Ravern seinen Titel verteidigen können? Wer wird Einzel-Weltmeister? Gibt es einen ausgemachten Favoriten?

Tobias Engel: Ich denke die Tour wird hier schon auch ein Gradmesser sein. Natürlich sind die Bedingungen ein wenig andere, aber Torgel ist Torgel und Ravern ist Ravern. Thomas Hook und seine Schmeiss-Ei High Towers werden sich jetzt schon an ihrem Erfolg messen lassen müssen. Was den Einzel-Titel angeht: Nachdem Kittel ja nun sein Lang-Trauma anscheinend überwunden hat scheint es ja als würden seine Karten ganz gut sein, dass Gesetz vom abstürzenden Weltmeister zu widerlegen, ich denke aber, dass ihm der Rhythmus fehlt, sein vorgeschobenes Trainingslager könnte ihn diesen Sommer noch kosten. Man wird sehen ob ein Matthias Dettenhofer wieder von herannahenden Felsbrocken aus dem Favoritenkreis gedrückt wird oder ob er an seine guten Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen kann. Insgesamt ist das Teilnehmerfeld wieder sehr stark aufgestellt, insofern ist die Frage nach einem klaren Favoriten fast unmöglich zu beantworten, für mich stehen Hook und Dettenhofer aber schon vorne in der Liste.

Ravernale.com: Kann der RCMM seinen dritten Teamweltmeister-Titel holen, oder bestätigt sich der Trend aus der TEAM.Tour? Wer wird Team-Weltmeister? Gibt es einen ausgemachten Favoriten?

Tobias Engel: Das kommt drauf an ob sie es schaffen sich wieder zusammenzuraufen. Zwischenzeitlich haben die Trennungsgerüchte um die älteste BoyBand des Ravernsports ja die Spatzen von den Dächern geschrien. Um ehrlich zu sein, tue ich mich etwas schwer, hier Favoriten zu benennen. Ich bin momentan so ins strenge Trainingsprogramm von DHH eingebunden, dass ich leider keinen Überblick über die teilnehmenden Teams habe. Wenn die SEHT an den Start gehen, denk ich werden die Medien sie als Favoriten handeln.

Ravernale.com: Wie bereiten Sie sich auf die Weltmeisterschaft vor? Wann reisen Sie genau an?

Tobias Engel: Das Übliche! Grundlagenausdauer, Krafttraining, Techniktheorie (der aus ‚Asterix erobert Rom‘ bekannte Speerwerfer konnte hier verpflichtet werden). Ich denke man sollte hier auch nicht allzu viel Geheimnis draus machen, sonst kommt die Presse noch auf die Idee mit irgendwelchen Dopinggeschichten etc. anzufangen wenn man so vermeintlich untrainiert in die Wettkämpfe geht. Die Anreise erfolgt mit dem Team am Samstag vor den Wettkämpfen um sich ausreichend zu akklimatisieren und die Bedingungen in Augenschein zu nehmen.

Ravernale.com: Haben Sie sich persönlich ein Ziel für die kommende Ravernale 2013 gesetzt, wenn ja welches?

Tobias Engel: Ziel ist das Podest, wie weit es nach vorne reicht hängt, zumindest in der Einzelwertung, immer auch von der Tagesform  (oder Wochenform) ab. Sollte denn das Team tatsächlich vollständig anreisen können, erwarte ich mir hier ein spannendes Rennen um die vorderen Plätze.

Ravernale.com: Was macht in Ihren Augen den Reiz des Ravernsports und insbesondere der Ravernale in Santa Margalida aus?

Tobias Engel: Ich persönlich sehe die soziale Komponente als großes Plus dieses tollen Sports. Großes Ziel der Aktion „Süd hilft Nord“ ist es ja, dem Donau-Norden unterstützend zu Seite zu stehen. Hier wird neben der Integration in Mixed-teams auch auf das Stärken des Selbstbewusstseins  mit vereinzelten Erfolgen wertgelegt. Was die Ravernale im Besonderen angeht, so muss ich Noch-Weltmeister Kittel rechtgeben. Der historische Rahmen und das durchwegs starke Teilnehmerfeld machen dieses Turnier immer zu etwas Besonderem.

Zeitplan für die Ravernale 2013

Samstag 10.08.2013 14-17 Uhr Ankunft der ersten Athleten auf Mallorca und im Pueblo de Deportes Raverna am Ravernodrom
ab 20 Uhr Meet-And-Greet: Athleten und Sponsorentreffen, Pressekonferrenzen
Sonntag 11.08.2013 8-18 Uhr offenes Training / Pressekonferenzen / Sponsorentermine
18-20 Uhr IFORS-Ravern-Academy-Science-Projekt – Moderator: Sebastian Teufel (SEHT)
ab 20 Uhr Athletendinner im Pueblo de Deportes Raverna
Montag 12.08.2013 8-18 Uhr offenes Training / Pressekonferenzen / Sponsorentermine
18:00 Eröffnungszeremonie nach dem IFORS-Zeremoniell
Eröffnungsredner: Roland „El Rancho“ Kittel
Fototermin / Raverna-Zeremoniell und offizielle Eröffnungsfeier
19:00 1.Durchgang Ravernale
Dienstag 12.08.2013 8-19 Uhr offenes Training auf Main-Court und Traingscourts
19:00 2.Durchgang Ravernale
Mittwoch 13.08.2013 8-14 Uhr offenes Training auf Main-Court und Traingscourts
14:00 3.Durchgang Ravernale
14-19 Uhr offenes Training auf Main-Court und Traingscourts
19:00 4.Durchgang Ravernale / Final 2013
21:00 Siegerehrung / Abschlusszeremonie

„Es gibt nur dich, die Ravern und den Torgel“

Regensburg/Düsseldorf (ifors), die Ravernale rückt näher und mit der Ravernale auch die Vorfreude auf das Weltturnier in Spanien. Heute am 03.07.2013, sind es noch 38 Tage die bis zum Anwurf in Santa Margalida vergehen werden.
Auch Ravernale.com möchte dieser Vorfreude natürlich Rechnung tragen und mit den allseits beliebten und bahnbrechenden Athleten-Interviews die Spannung in ein unerträgliches Maß steigern. Denn was ist schon der Ravernsport ohne seine Rivalitäten und seine Skandälchen. Heute starten wir mit den Ausführungen von Weltmeister „El Rancho“. Siegessicher gibt sich Roland Kittel, wie immer sozusagen. „Alles beim alten“ möchte man meinen! Doch weit gefehlt! Er ist sich sozusagen durchaus bewusst darüber, dass ihm die Schmährufe der Zuschauer des ausverkauften Ravernodroms, beim erwarteten Absturz gelten werden. „El Rancho“ – der „Teufelskerl“ wie er sich selbst des öfteren nennt – war auf unserer Couch zu Gast und öffnete sich seinen Fans. Ausführlich steht er in diesem Gespräch seinen Mann. Viel Spaß beim Lesen.

Ravernale.com: El Rancho wir begrüßen Sie hier auf der IFORS-Couch sehr herzlich und freuen uns dass sie ihre wertvolle Zeit für uns opfern! Dafür schon einmal herzlichen Dank!
Weltmeister „El Rancho“:
Nichts zu danken! Für die IFORS tu ich alles! Denn ohne die IFORS wäre ich niemals Weltmeister in diesem unvergleichlich schönen Sport geworden! Danke, danke, danke!!!03

Ravernale.com: Wie sind Sie mit dem Abschneiden in der vergangenen PRO.Tour-Saison zufrieden?
Weltmeister „El Rancho“: Nach dem sensationellen Weltmeistertitel 2012 war klar, dass man zunächst in ein kleines Loch fallen würde. Der Kopf ist leer, der Körper schreit nach Ruhe und so war mein mittelmäßiges Abschneiden beim eigenen Turnier im „Home of the Champions“ klar eingeplant. Natürlich wollen die Zuschauer auf der Pro Tour den Weltmeister sehen und erwarten jedes Mal übermenschliche Leistungen. Das setzt natürlich auch unter Druck. Gerade hier heist es kühlen Kopf zu bewahren, auf den eigenen Körper zu hören und auch mal einen Gang runter zu schalten. Die Tour de Monaco habe ich bewusst ausgelassen und war lieber in der Physio in Südtirol. Hier habe ich mich bereits kontinuierlich auf die WM in Santa Margalida vorbereitet und gezielt meine – wenn man das überhaupt sagen kann – „Schwäche“, nämlich die Langdistanz trainiert. Dass diese akribische Vorberitung Früchte trägt, hat man bei der Copa Danubia bereits gesehen. Ich bin erst bei sagen wir 60 oder 70 % und hinsichtlich der Weltmeisterschaft auf einem absolut guten Weg. Die Mission Titelverteidigung hatte für mich in diesem Jahr oberste Priorität!

Ravernale.com: Werden Sie, Roland „El Rancho“ Kittel, von den Young Boys Ravern Ihren Titel verteidigen können? Wer wird Einzel-Weltmeister? Gibt es einen ausgemachten Favoriten?
Weltmeister „El Rancho“:
Als amtierender Weltmeister kann es nur ein Ziel geben, nämlich den Titel zu verteidigen. Besonderen Ansporn verleiht einem natürlich dieses „Omen“, dass jeder Weltmeister bisher in der Folgesaison sang und klanglos unterging. Ich bin überzeugt, dass mir so ein tiefer Fall erspart bleiben wird. Dafür fühle ich mich einfach zu gut, werfe zu konstant und bin zu sehr auf mein Ziel, den Titel, fokussiert.
Diejenigen, die sich bei der Pro-Tour ins Rampenlicht geworfen haben, halte ich zwar für starke Gegner, allerdings hat man beispielsweise beim Hook bereits bei der Copa Dabubia gesehen, dass die Saison lang war und bei ihm die Luft raus ist. Es heisst beim Ravernsport ganz klar im richtigen Moment 100% fit zu sein und seine Leistung dann, wenn es drauf ankommt, abrufen zu können. Der Engel Tobi war bei der Copa gut drauf. Allerdings ist es nahezu unmöglich so eine Form bis zur Ravernale zu konservieren. Er wird untergehen wie viele andere auch. Ein Dettenhofer wird wieder am ersten Weltmeisterschaftstag irgendwo mit der Schläfe aufklatschen und sich quasi wieder selbst aus dem Rennen nehmen, aber das ist so bei unprofessionell arbeitenden Spielern. Für das Nervenbündel Teufel haben wir bereits einen weiteren Nachbarshund bestellt…
Mein Tipp wie gesagt für den Einzelweltmeister daher ganz klar: EL Rancho!

Ravernale.com: Kann der RCMM seinen dritten Teamweltmeister-Titel holen, oder bestätigt sich der Trend aus der TEAM.Tour? Wer wird Team-Weltmeister? Gibt es einen ausgemachten Favoriten?
Weltmeister „El Rancho“:
Wenn ich sehe, wie konzentriert bei uns gearbeitet wird, ist eins klar. Der Teamweltmeister-Titel geht in diesem Jahr nur über die YBR. Wir sind bei der Weltmeisterschaft auf allen Positionen ausgezeichnet besetzt und haben uns mim Jörn erstklassig verstärkt. Man muss natürlich im Laufe der Zeit ein Auge für Rohdiamanten entwickeln. Und hier ist uns mim Jörn ein aboluter Megatransfer geglückt. Es ist ein offenes Geheiomnis, dass viele andere Teams hinter ihm her waren, aber wie sagt man so schön, bei uns stimmte das Gesamtpaket.
Der Amtierende Teamweltmeister ist völlig aus dem Takt, hat seinen Zenit bei weitem überschritten und wird von den Ravernalisti unter uns gesagt auch überhaupt nicht mehr ernst genommen. Man hat ohnehin gesehen, wie es um den RCMM bestellt ist, wenn der Dettenhofer nicht dabei ist… Und da er sich wie gesagt am ersten Malleabend wieder selbst aus dem Spiel nehmen wird, kann ich nur ein mildes „Tod und Hass dem RCMM“ nachschicken. Allerdings meine ich es fast schon väterlich-liebevoll, denn man tritt nicht auch noch auf jemanden ein, der bereits am Boden liegt!

Ravernale.com: Wie bereiten Sie sich auf die Weltmeisterschaft vor? Wann reisen Sie genau an?
Weltmeister „El Rancho“:
Darüber werde ich hier mit Sicherheit nichts verraten! Die Anreise erfolgt am Samstag, 10.August per Sondermaschine der Lufthansa.

Ravernale.com: Haben Sie sich persönlich ein Ziel für die kommende Ravernale 2013 gesetzt, wenn ja welches?
Weltmeister „El Rancho“:
Es geht nur um eines – TITEL SAMMELN und sich unsterblich machen!

Ravernale.com: Was macht in Ihren Augen den Reiz des Ravernsports und insbesondere der Ravernale in Santa Margalida aus?
Weltmeister „El Rancho“:
Ich könnte jetzt hier seitenweise erzählen, was das Besondere an der Ravernale ist, was den Reiz von Santa Margalida ausmacht… aber jeder Ravernalisti, der in seinem Sportlehrleben einmal das Glück und die Ehre gehabt hat, im Ur-Ravernodrom von Santa Margalida aufzulaufen, den Geruch der Geburtstätte dieses Weltsports einzusaugen, der wird mir Recht geben… das kann man nicht beschreiben, das muss man erleben!
Und zwar am besten im GentlemenStyle!!
Den Reiz am Ravernsport macht für mich vor allem aus, dass du alleine deinen Mann stehen musst. Wenn du an der Linie stehst, da hilft dir keiner. Es gibt nur dich, die Ravern und den Torgel…

Ravernale.com: Vielen Dank für dieses Gespräch!