
Die Rückkehr der Steinheiligen
Sta. Margalida (ifors), um 18 Uhr war es so weit. Mit warmen Worten empfing der Weltmeister die insgesamt 12 Athleten im Ravernodrom und eröffnete die IV. Ravernale mit den obligatorischen Worten: „Frisch! Frei! Ravern!“. Danach erwarteten die Zuschauer im Ravernodrom eigentlich einen starken und spannenden Wettkampf. Was sie zu sehen bekamen dürfte sie letztlich zwar nicht um ihre Spannung bringen, jedoch war all das was von den Ravernalisten an Treffern geboten wurde wenig berauschend. Zwar waren einige Würfe nicht weit von einem Einschlag entfernt, aber meistens blieb die Ravern am Ende stumm. Der amtierende Weltmeister Roland Kittel konnte mit insgesamt 6 Punkten zwar bereits ein erstes Signal setzen, konnte sich aber mit nur 2 Punkten Vorpsrung auf Ex-Weltmeister Andres Hubero nicht deutlich distanzieren und so ist nach dem ersten Tag im Ravernodrom noch so ziemlich alles offen und keiner der Favoriten entschliesst sich für einen deutlichen Alleingang. In der Teamwertung führen nach dem ersten Tag die Young Boys Ravern, deren Stärke im Vorfeld bereits unter Experten klar war. Der amtierende zweifache Team-Weltmeister beschliesst den ersten Spieltag, auf Grund einer nicht zu erwartenden Trefferverteilung und einer deshalb unpassenden Aufstellung, auf dem letzten Platz. Dennoch trennt das Teilnehmerfeld in der Team-Wertung nur spannende 2 Punkte und somit ist in den folgenden 3 Durchgängen für Spannung gesorgt.
Santa Margalida (ifors), in einem fulminanten Finale setzte sich am Mittwoch Abend im Ravernodrom einer durch, der das Gefühl von Rum und Erde schon aus seiner früheren Karriere kennt: Andres Hubero! Mit 18 Punkten rangiert der Wasserburger am Ende 3 Punkte vor dem letztjährigen Weltmeister Roland Kittel und sichert sich somit die Krone des Ravernsports zum zweiten Mal und ist damit der alleinige Rekordweltmeister. Die Gesamte Ravernsport-Elite war nach seinem letzten Wurf mit von der Partie als in der Revitalising-Zone eine Meisterfeier stattfand, die es in dieser Form im Ravernsport wohl noch nie gegeben hat. Noch lange nach Sonnenuntergang sangen alle Zwölf Ravernalisten Oden auf den neuen und alten Weltmeister und feierten sich und den Ravernsport selbst. Eine Nacht, die dem neuen Titelträger nur zu gut zu Gesicht stand.
Aber nicht nur der neue Einzel-Weltmeister konnte an diesem Abend im Pool von Santa Margalida seinen Triumph feiern. Nein! Auch der neue Team-Weltmeister, der in einer denkbar engen Entscheidung am Ende wie schon in der PRO.Tour SEHT heisst, konnte seine Premiere feiern. Nach zwei Titeln des RCMM in der Vergangenheit konnten die Schmeiss-Ei-High-Towers völlig zurecht nach einer formidablen Saison nun auch die Weltmeisterschaft in Spanien feiern und sich auf dem Steinernen Cup im heiligen Ravernsport-Schrein verewigen. Sebastian Teufel und Thomas Hook konnten mit 1 knappen Punkt vor den Young Boys Ravern und mit 2 ähnlich knappen Punkten vor Deportivo Hubi Hu durchsetzen. Geschlagen musste sich der RCMM geben der 7 Punkte hinter dem neuen Titelträger hart auf dem Boden aufschlug.
Für die kommende Saison scheinen sich einige Änderungen anzudeuten. Ravernale.com wird selbstverständlich davon berichten.
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