Ravernsport ProTour 24/25 – Finale mit Biber, Bonuswurf und Bier-Skandal
Was für ein Abschluss. Was für ein Chaos. Was für ein Ravernsport-Finale.
Beim vierten und damit letzten Turnier der ProTour 24/25 wurde nochmal alles geboten, was diese Sportart so einzigartig macht: sportliche Höchstleistungen, emotionale Zusammenbrüche, mysteriöse Kunstinstallationen – und Bier, das diesen Namen offenbar nicht verdient hatte.
Leo Jakob zaubert – und zwar dreimal mit Bodenkontakt!
Den Tagessieg sicherte sich Leo Jakob mit starken 16 Punkten. Soweit, so verdient.
Doch das wirklich Bemerkenswerte: Drei (!) sogenannte Groundhits.
Für Uneingeweihte: Das sind diese fast schon respektlosen Würfe, bei denen das Wurfgerät erst auf dem Boden aufschlägt, um dann wie durch Geisterhand doch in die Ravern zu hüpfen – quasi ein Trickshot der Extraklasse.
Dreimal gelang ihm dieses Kunststück! Manche nennen es Glück. Andere nennen es Können. Die Wahrheit liegt – wie so oft im Ravernsport – irgendwo im Bierdunst.
Hook startet wie die Feuerwehr – und wird trotzdem eingefangen
Thomas Hook legte los, als hätte er sich vorgenommen, das Turnier im Alleingang abzureißen. Frühe Führung, starke Würfe, maximale Körpersprache.
Doch dann… kam der Rest.
Sowohl Vizepräsident Leo Jakob als auch Präsident Roland „ElRancho“ Kittel arbeiteten sich Punkt für Punkt heran. Für Thomas Hook bedeutete es am Ende den punktgleichen zweiten Platz mit Kittel.
Für Hook, den Weltmeister von 2015, ein starker Auftritt – aber eben keiner für die Geschichtsbücher.
Der Moment der Wahrheit: Der präsidiale Bonuswurf
Neben dem Turniersieg ging es an diesem Tag natürlich in erster Linie um die Gesamtwertung in der ProTour! Hier lag Roland ElRancho Kittel bis zum finalen Bonuswurf gleichauf mit Leo Jakob. Lange hatte Andi Nutz überlegen das ProTour Feld angeführt, aber dazu kommen wir später.
Die Entscheidung: Ein letzter Bonuswurf aus der Mitteldistanz. Die Schicksalsdistanz für Kittel – sollte sie wieder zum Heilsbringer werden?
Die Situation: angespannt! Die Nerven: straff wie Drahtseile! Das Ergebnis: legendär!
Das Ravernodrom hielt den Atem an, als der Torgel die Kittelsche Wurfhand verließ. Overhand Chop, wie immer. 1,7 Sekunden Flug, dann der für Kittel erlösende Einschlag mittig in der Ravern! Die Faust geht in den Himmel! Für immer ins Gedächtnis eingebrannt.
Mit diesem einen Wurf sicherte sich Kittel den entscheidenden Vorsprung – und damit den Gesamtsieg der ProTour im Einzel.
Sein mittlerweile sechster Titel.
Sechs.
Man muss es ausschreiben, sonst glaubt es keiner!
Sowohl Kittel als auch Jakob straften mit ihren Erfolgen auch ein sich hartnäckig haltendes Ravernsport-Gesetz Lügen: „Funktionäre verschwinden im Ravernsport in der sportlichen Bedeutungslosigkeit.“
Das Gesetz muss nun offenbar neu geschrieben werden!
Der tragische Held: Andreas Nutz
Während vorne Geschichte geschrieben wurde, spielte sich im Hintergrund ein Drama ab.
Andreas Nutz, lange Zeit komfortabel in Führung in der Gesamtwertung, wurde Opfer seiner eigenen Nerven.
Der Druck? Zu groß.
Die Würfe? Zu kurz, zu unpräzise? Einfach nur sauknapp daneben, es sollte heute einfach nicht sein!
Das Ergebnis? Bitter!
Vom Gejagten zum Gezeichneten – Ravernsport kann grausam sein.
Hier sind sich die Fachleute einig: Seine Zeit wird kommen! Die Art und Weise, wie Andi Nutz die ProTour bis dahin dominiert hat, war beeindruckend! Solche Niederlagen gehören zum Reifungsprozess eines Ravernsportlers dazu. Solche Rückschläge formen den Charakter und bei der kommenden ProTour sollten die Buchmacher den Namen Andi Nutz dick auf dem Zettel haben!
Teamwertung: RatPack marschiert durch
Weniger spannend, aber nicht weniger beeindruckend:
Das RatPack dominierte die TeamTour nach Belieben und sicherte sich erneut den Titel.
Dahinter weit abgeschlagen MunichMarbleRaverngers vor den Schubkramento Kings.
Kurz gesagt: Keine Spannung. Keine Zweifel. Machtdemonstration des RatPacks!
Generationenduelle: Erfahrung schlägt Jugend (noch!)
In den Weltmeister-Häusern Teufel, Wiegard und Engel bleibt vorerst alles beim Alten:
Theo Teufel mit einem spektakulären 3-Punkte-Wurf – stark! Aber gegen die Routine des Vaters Basti Teufel, dem letzten Mallorca-Weltmeister von 2024? Noch nicht genug.
Anton Wiegard, vom Vater – dem Urweltmeister – alles in die Wiege gelegt bekommen, was ein Profi-Ravernsportler braucht. Noch 2, 3 harte Winter, aber dann!
Jakob Engel, sein Talent blitzte beim Bonuswurf im ersten Durchgang bereits kurz auf. Zu seinem Vater, dem Weltmeister von 2014 blickt er noch ehrfürchtig auf. Wie lange noch?
Die Botschaft: Die Jugend klopft an. Aber die Alten haben den Schlüssel noch nicht abgegeben.
Anspruchsvolles Ravernodrom zwingt Schmeiss Girls in die Knie
Einen gebrauchten Tag erlebten die Grazien des Sports. Lena Pfeiffer, Kathi Engel und Christiane Kittel konnten an diesem Tag ihr Potential einfach nicht abrufen. Nach dem Turnier mussten sich unsere weiblichen Top-Sportlerinnen mit zwei ertorgelten Punkten zufrieden geben.
Lag es am Ravernodrom an diesem gottverlassenen, öden Ort Prüfening?
Lag es an der Torgelqualität der Girls? Sollten sie ähnlich dem Urweltmeister auf kinderkopfgroße Torgel umsatteln?
Oder müssen sich die Schmeiss Girls Gedanken um ein stärkeres Mentaltraining machen, um an der Linie zu bestehen. Aus einschlägigen Kreisen wurde bekannt, dass die Schmeiss Girls künftig nichts mehr dem Zufall überlassen wollen und sich ab sofort mit einer süffigen Ravernol-Sprizz-Mass vor dem Wettkampf auf Betriebstemperatur bringen möchten. Das bringt Schmalz in den Wurfarm und fokussiert zu 100%! Wir sind gespannt!
Evtl. holen sich die Schmeiss Girls aber auch einen erfahrenen, alten Hasen ins Boot! Beim letzten Turnier sah man Sebastian Teufel auffällig lange mit den Schmeiss Girls die Flugeigenschaften der Girls-Torgel diskutieren! Bahnt sich hier eine sensationelle Kooperation mit den Leissle Allstars an oder peilt Sebasian Teufel womöglich den hauptberuflichen Ravernsport-Trainer nach seiner aktiven Laufbahn an?
Die Skandale
Skandal 1: Die verschwundenen Ergebnisse
Ein handfester Eklat überschattete das Turnier:
Das dritte ProTour-Turnier (Juli 2025) ist bis heute nicht in das Statistik-Center www.ravernale.de eingeflossen. Ein Zustand, der in Fachkreisen nur ein Wort kennt:
Skandal.
Die Präsidenten Roland Kittel und Leo Jakob reagierten prompt und kündigten einen Untersuchungsausschuss an.
Man darf gespannt sein, wer oder was hier unter den Teppich gekehrt wurde.
Skandal 2: Der Biber von Sinzing
Als wäre das nicht genug, wurde das Turnier von einer mysteriösen Marketingaktion begleitet:
Seit Karfreitagmorgen stand im Kreisverkehr von Sinzing ein 2 Meter hoher Holzbiber
mit der Aufschrift: „Home of the Beavers“.
Eine klare Anspielung auf das selbsternannte „Home of the Champions“
Verantwortlich? Ein anonymer Künstler – der „Prüfening-Banksy“
Zufall? Provokation? Oder der Beginn einer neuen Ravernsport-Underground-Ära?
Skandal 3: Wiegard zerschmettert die Ravern ein ums andere Mal
Wenn Schubkarren Gefühle hätten, müsste man den Würfen des Urweltmeisters Axel Wiegard aus Ravernschutzgründen konsequent Einhalt gebieten!
Kontinuierlich größer wurden die Wiegardschen Torgel in der Vergangenheit, sodass auch beim Turnier in Prüfening Steine – groß wie Kinderköpfe auf die arme Ravern niedergingen. Meistens verfehlten sie Gottlob ihr Ziel, aber das eine Mal traf ein Fels genau ins schwarze und hinterließ eine weitere Dullacke im ohnehin schon schwer in Mitleidenschaft gezogenen Ravern-Mandel. Schwer gezeichnet vom Einschlag bekam die Ravern Schlagseite und stürzte. Die Menge war geschockt! Kinder weinten!
Was muss denn eigentlich passieren, dass die Behörden aufhören vor diesem zügellosen Treiben Wiegards die Augen zu verschließen?!
Ein Untersuchungsausschuss sollte umgehend eingesetzt werden. Dem Präsidium war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu entlocken.
Skandal 4: Das Bier des Grauens
Der Tiefpunkt folgte bei der Siegesfeier im Goldenen Hirsch.
Was dort als Bier ausgeschenkt wurde, ließ selbst hartgesottene Ravernsportler ratlos zurück.
Beschreibungen reichen von:
- „undefinierbare Plörre“
- „trinkt man so einen Dreck tatsächlich in Prüfening?“
- bis „flüssiger Verrat“
Auch hier:
Untersuchungsausschuss angekündigt!
Eine Frage steht im Raum:
Steckt auch hier der Prüfening-Banksy dahinter?
Fazit: Mehr Ravernsport geht nicht!
Dieses Finale hatte alles:
- sportliche Höchstleistungen
- historische Momente
- persönliche Tragödien
- vier (!) Skandale
- und einen Biber
Ein denkwürdiger Abschluss in Prüfening besiegelt die Pro-Tour 24/25. Dem Ravernsport bläst eisiger Wind ins Gesicht, Probleme müssen gelöst werden! Im Fischerstüberl des Goldenen Hirschen wurden Neuerungen im Sport diskutiert. Die Weichen konnten hoffentlich richtig gestellt werden, sodass sich der Sport, den wir alle lieben, bald wie Phönix aus der Asche erhebt!


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