Am vergangenen Samstag startete nach langem Warten endlich die neue Ravernsport – Pro Tour 26/27. Das Erste von insgesamt drei Turnieren fand im Home of the Champions (and Beavers) – dem Ravernsport-Mekka Sinzing statt.
Der Wettergott meinte es an diesem Tag gut mit den 17 teilnehmenden Ravernisti, denn der angekündigte Regen blieb vollkommen aus, vielmehr bescherte Petrus der Ravernsport-Gemeinde mit angenehmen 15° Celsius und einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 5,5 km/h einen perfekten Wettkampftag im Sinzinger Oktober.
Die Schirmherrschaft und Organisation des Turniers übernahm dankenswerterweise kein geringerer als Vize-Präsident Leo Jakob. Er und sein Organisationsteam überraschten mit der Wahl eines neu angelegten und bisher unbespielten Ravernodroms, welches sich direkt neben dem Küchenfenster des Vizepräsidenten- Amtssitzes befand. Und die Ausstattung konnte sich sehen lassen:
Gemütliches Lagerfeuer, beste Verpflegung und ein Ravernodrom, das mit seiner leichten Hanglage an das Ur-Ravernodrom auf Mallorca erinnerte. Sogar ein eigens für das Turnier aufgeschütteter Sicherheitswall mit 25 Metern Breite und 4 Metern Höhe wurde zum Schutz der umliegenden Häuser realisiert – schließlich hatte sich Axel Wiegard mit seinen mehrere Kilo schweren Torgeln für das Turnier angekündigt.
Erster Durchgang: Viele Ausrufezeichen !!!!!!!!!!!!!!!!!
Mit der traditionellen Eröffnungszeremonie (samt einer delikaten Kreation des Raverna-Ministeriums) durfte das Teilnehmerfeld bester Laune den Wettkampf beginnen. Und dieser hielt gleich einige Glanzlichter parat:
Vor allem die jungen Nachwuchs-Athleten zeigten den Alten, wie man Punkte erzielt. So gelangen Josef Wiegard (1x kurz), Nici Teufel (1x Mittel), Jakob Engel ( 1x Kurz + 1x Mittel) und besonders Anton Wiegard (1x kurz + sogar 1x Lang) beachtliche Würfe. Ein klares Statement der jungen Generation, das den arrivierten Sportlern im Ravernodrom klar aufzeigte, wer in wohl nicht allzu ferner Zukunft ein gehöriges Wörtchen um die Titel mitsprechen dürfte.
Doch noch ist es nicht soweit – denn die üblichen Verdächtigen schoben sich auf die Spitzenpositionen. Thomas Hook gelangen auf der Langdistanz zwei aufeinanderfolgende Treffer, womit er sich die Führung nach dem ersten Durchgang schnappte (8 Punkte). Verfolgt wurde er von Dr. Udo Bromberger, der das ganze Ravernodrom mit seinem allerersten Ultratreffer überhaupt komplett zum Ausflippen brachte. Er ließ sich (mit Doppelkeks im Mund) frenetisch feiern, während die begeisterte Menge lautstark den Ehrentitel „Dr. Ultra Brome“ für ihn forderte. Ein positiver Bescheid dieses Antrags dürfte durch den Präsidenten alsbald erfolgen.
Zweiter Durchgang: Historisch und Heimsieg
Der zweite Durchgang sollte vom Schöpfer des Ravernsports Lukas Graf (bisher 0 Punkte) eröffnet werden. Doch kurz bevor er zum Wurf ansetzte, wurde er jäh in seiner Wurfvorbereitung von Musik und antanzenden Gestalten unterbrochen! Schnell wurde Lukas Graf klar, was nun folgte! Es stand eine besondere Ehrung für ihn an – denn er war in Begriff, den hundertsten Durchgang seiner Karriere zu bestreiten. Mit Urkunde und ehrenvollen Worten der Präsidenten und des ersten Mitglieds des 100er-Clubs Sebastian Teufel wurde er feierlich für diese außergewöhnliche Leistung gewürdigt. Er ist nach Teufel und Johannes Zettel erst der dritte Ravernist, der diesen beeindruckenden Meilenstein erreichte.
Nach dieser kurzen Verzögerung startete die Kurzdistanz des finalen Durchgangs – und einige Athleten nahmen die Verfolgung des Führenden auf. Roland Kittel stockte sein Punkte-Konto mit zwei Treffern auf 5 Punkte auf und Stefan Zenisek setzte mit voller Punkteausbeute ein Zeichen an die Konkurrenz.
Als der Führende Thomas Hook zum Abschluss der Kurzdistanz an die Linie trat, ertönte abermals eine bereits bekannte Musik. Auch er stand vor seinem hundertsten Durchgang und wurde – wie Graf zuvor – mit allen Ehren für dieses höchst beeindruckende Jubiläum ausgezeichnet, beglückwünscht und in den 100er- Club aufgenommen.
Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs durfte sich Kathi Engel über einen Treffer aus der Mitteldistanz freuen und Christiane Kittel gelang freudestrahlend ein Langdistanztreffer. Nadja Jakob bewies ihr Wurftalent mit einer Trefferquote auf Kurz von 33% und einigen Würfen, die die Ravern nur knapp verfehlten.
An der Spitze kristallisierte sich immer mehr ein Dreikampf um den Turniersieg zwischen Hook, Dr. Ultra Brome und Leo Jakob heraus. Weitere von den Experten hochgehandelte Athleten wie Roli Kittel, Andreas Geim, Tobias Engel oder Sebastian Teufel konnten an diesem Tag nicht zur Spitzengruppe aufschließen. Dank eines Langdistanztreffers enterte Leo Jakob die Spitze, die ihm seine Kontrahenten in der Bonuswurfrunde nicht mehr entreißen konnten (Sieg mit 11 Punkten) – Hook und Bromberger teilten sich den zweiten Platz (beide 9 Punkte).
Dem Sieger sah man deutlich an, welch Stein ihm vom Herzen fiel – es wäre auch ziemlich unangenehm gewesen, wenn man tagtäglich aus seinem Küchenfenster auf ein Ravernodrom blicken würde, in dem ein anderer (oder gar ein Prüfeninger!!) den Sieg davontrug.
Abgerundet wurde dieser wunderschöne und erfolgreiche Saisonstart mit dem abendlichen präsidialen Bankett – ein rundum schöner Ravernsport-Tag, wie man ihn sich nur wünschen kann.
Aufsehen erregte – nebenbei bemerkt – der bestens aussehende Andreas Geim, der mit einem feschen und modischen Outfit die Blicke der Zuschauer und Presse auf sich zog.
Sportlich spannend wird es wieder Anfang März 27, wenn die Schubkramento Kings zum zweiten Turnier der Saison laden. Das Saisonfinale findet im Mai 27 statt und wird vom Charity-Verband des Ravernsports, dem Ravernista Torgel Club (kurz RTC) organisiert.
Bis dahin – FRISCH FREI RAVERN!!!
*dieser Artikel enthält gesponserte Elemente (kurz vor Ende des Artikels)


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