Kategorie: Spielberichte

Heimsieg vor dem Küchenfenster – Leo Jakob siegt beim Saisonauftakt

Am vergangenen Samstag startete nach langem Warten endlich die neue Ravernsport – Pro Tour 26/27. Das Erste von insgesamt drei Turnieren fand im Home of the Champions (and Beavers) – dem Ravernsport-Mekka Sinzing statt.

Der Wettergott meinte es an diesem Tag gut mit den 17 teilnehmenden Ravernisti, denn der angekündigte Regen blieb vollkommen aus, vielmehr bescherte Petrus der Ravernsport-Gemeinde mit angenehmen 15° Celsius und einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 5,5 km/h einen perfekten Wettkampftag im Sinzinger Oktober.

Die Schirmherrschaft und Organisation des Turniers übernahm dankenswerterweise kein geringerer als Vize-Präsident Leo Jakob. Er und sein Organisationsteam überraschten mit der Wahl eines neu angelegten und bisher unbespielten Ravernodroms, welches sich direkt neben dem Küchenfenster des Vizepräsidenten- Amtssitzes befand. Und die Ausstattung konnte sich sehen lassen:

Gemütliches Lagerfeuer, beste Verpflegung und ein Ravernodrom, das mit seiner leichten Hanglage an das Ur-Ravernodrom auf Mallorca erinnerte. Sogar ein eigens für das Turnier aufgeschütteter Sicherheitswall mit 25 Metern Breite und 4 Metern Höhe wurde zum Schutz der umliegenden Häuser realisiert – schließlich hatte sich Axel Wiegard mit seinen mehrere Kilo schweren Torgeln für das Turnier angekündigt.

Erster Durchgang: Viele Ausrufezeichen !!!!!!!!!!!!!!!!!

Mit der traditionellen Eröffnungszeremonie (samt einer delikaten Kreation des Raverna-Ministeriums) durfte das Teilnehmerfeld bester Laune den Wettkampf beginnen. Und dieser hielt gleich einige Glanzlichter parat:
Vor allem die jungen Nachwuchs-Athleten zeigten den Alten, wie man Punkte erzielt. So gelangen Josef Wiegard (1x kurz), Nici Teufel (1x Mittel), Jakob Engel ( 1x Kurz + 1x Mittel) und besonders Anton Wiegard (1x kurz + sogar 1x Lang) beachtliche Würfe. Ein klares Statement der jungen Generation, das den arrivierten Sportlern im Ravernodrom klar aufzeigte, wer in wohl nicht allzu ferner Zukunft ein gehöriges Wörtchen um die Titel mitsprechen dürfte.

Doch noch ist es nicht soweit – denn die üblichen Verdächtigen schoben sich auf die Spitzenpositionen. Thomas Hook gelangen auf der Langdistanz zwei aufeinanderfolgende Treffer, womit er sich die Führung nach dem ersten Durchgang schnappte (8 Punkte). Verfolgt wurde er von Dr. Udo Bromberger, der das ganze Ravernodrom mit seinem allerersten Ultratreffer überhaupt komplett zum Ausflippen brachte. Er ließ sich (mit Doppelkeks im Mund) frenetisch feiern, während die begeisterte Menge lautstark den Ehrentitel „Dr. Ultra Brome“ für ihn forderte. Ein positiver Bescheid dieses Antrags dürfte durch den Präsidenten alsbald erfolgen.

Zweiter Durchgang: Historisch und Heimsieg

Der zweite Durchgang sollte vom Schöpfer des Ravernsports Lukas Graf (bisher 0 Punkte) eröffnet werden. Doch kurz bevor er zum Wurf ansetzte, wurde er jäh in seiner Wurfvorbereitung von Musik und antanzenden Gestalten unterbrochen! Schnell wurde Lukas Graf klar, was nun folgte! Es stand eine besondere Ehrung für ihn an – denn er war in Begriff, den hundertsten Durchgang seiner Karriere zu bestreiten. Mit Urkunde und ehrenvollen Worten der Präsidenten und des ersten Mitglieds des 100er-Clubs Sebastian Teufel wurde er feierlich für diese außergewöhnliche Leistung gewürdigt. Er ist nach Teufel und Johannes Zettel erst der dritte Ravernist, der diesen beeindruckenden Meilenstein erreichte.

Nach dieser kurzen Verzögerung startete die Kurzdistanz des finalen Durchgangs – und einige Athleten nahmen die Verfolgung des Führenden auf. Roland Kittel stockte sein Punkte-Konto mit zwei Treffern auf 5 Punkte auf und Stefan Zenisek setzte mit voller Punkteausbeute ein Zeichen an die Konkurrenz.
Als der Führende Thomas Hook zum Abschluss der Kurzdistanz an die Linie trat, ertönte abermals eine bereits bekannte Musik. Auch er stand vor seinem hundertsten Durchgang und wurde – wie Graf zuvor – mit allen Ehren für dieses höchst beeindruckende Jubiläum ausgezeichnet, beglückwünscht und in den 100er- Club aufgenommen.

Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs durfte sich Kathi Engel über einen Treffer aus der Mitteldistanz freuen und Christiane Kittel gelang freudestrahlend ein Langdistanztreffer. Nadja Jakob bewies ihr Wurftalent mit einer Trefferquote auf Kurz von 33% und einigen Würfen, die die Ravern nur knapp verfehlten.

An der Spitze kristallisierte sich immer mehr ein Dreikampf um den Turniersieg zwischen Hook, Dr. Ultra Brome und Leo Jakob heraus. Weitere von den Experten hochgehandelte Athleten wie Roli Kittel, Andreas Geim, Tobias Engel oder Sebastian Teufel konnten an diesem Tag nicht zur Spitzengruppe aufschließen. Dank eines Langdistanztreffers enterte Leo Jakob die Spitze, die ihm seine Kontrahenten in der Bonuswurfrunde nicht mehr entreißen konnten (Sieg mit 11 Punkten) – Hook und Bromberger teilten sich den zweiten Platz (beide 9 Punkte).

Dem Sieger sah man deutlich an, welch Stein ihm vom Herzen fiel – es wäre auch ziemlich unangenehm gewesen, wenn man tagtäglich aus seinem Küchenfenster auf ein Ravernodrom blicken würde, in dem ein anderer (oder gar ein Prüfeninger!!) den Sieg davontrug.

Abgerundet wurde dieser wunderschöne und erfolgreiche Saisonstart mit dem abendlichen präsidialen Bankett – ein rundum schöner Ravernsport-Tag, wie man ihn sich nur wünschen kann.

Aufsehen erregte – nebenbei bemerkt – der bestens aussehende Andreas Geim, der mit einem feschen und modischen Outfit die Blicke der Zuschauer und Presse auf sich zog.

Sportlich spannend wird es wieder Anfang März 27, wenn die Schubkramento Kings zum zweiten Turnier der Saison laden. Das Saisonfinale findet im Mai 27 statt und wird vom Charity-Verband des Ravernsports, dem Ravernista Torgel Club (kurz RTC) organisiert.

Bis dahin – FRISCH FREI RAVERN!!!

*dieser Artikel enthält gesponserte Elemente (kurz vor Ende des Artikels)

Finale mit Biber, Bonuswurf und Bier-Skandal.

Ravernsport ProTour 24/25 – Finale mit Biber, Bonuswurf und Bier-Skandal

Was für ein Abschluss. Was für ein Chaos. Was für ein Ravernsport-Finale.

Beim vierten und damit letzten Turnier der ProTour 24/25 wurde nochmal alles geboten, was diese Sportart so einzigartig macht: sportliche Höchstleistungen, emotionale Zusammenbrüche, mysteriöse Kunstinstallationen – und Bier, das diesen Namen offenbar nicht verdient hatte.

Leo Jakob zaubert – und zwar dreimal mit Bodenkontakt!

Den Tagessieg sicherte sich Leo Jakob mit starken 16 Punkten. Soweit, so verdient.

Doch das wirklich Bemerkenswerte: Drei (!) sogenannte Groundhits.

Für Uneingeweihte: Das sind diese fast schon respektlosen Würfe, bei denen das Wurfgerät erst auf dem Boden aufschlägt, um dann wie durch Geisterhand doch in die Ravern zu hüpfen – quasi ein Trickshot der Extraklasse.

Dreimal gelang ihm dieses Kunststück! Manche nennen es Glück. Andere nennen es Können. Die Wahrheit liegt – wie so oft im Ravernsport – irgendwo im Bierdunst.

Hook startet wie die Feuerwehr – und wird trotzdem eingefangen

Thomas Hook legte los, als hätte er sich vorgenommen, das Turnier im Alleingang abzureißen. Frühe Führung, starke Würfe, maximale Körpersprache.

Doch dann… kam der Rest.

Sowohl Vizepräsident Leo Jakob als auch Präsident Roland „ElRancho“ Kittel arbeiteten sich Punkt für Punkt heran. Für Thomas Hook bedeutete es am Ende den punktgleichen zweiten Platz mit Kittel.

Für Hook, den Weltmeister von 2015, ein starker Auftritt – aber eben keiner für die Geschichtsbücher.

Der Moment der Wahrheit: Der präsidiale Bonuswurf

Neben dem Turniersieg ging es an diesem Tag natürlich in erster Linie um die Gesamtwertung in der ProTour! Hier lag Roland ElRancho Kittel bis zum finalen Bonuswurf gleichauf mit Leo Jakob. Lange hatte Andi Nutz überlegen das ProTour Feld angeführt, aber dazu kommen wir später.

Die Entscheidung: Ein letzter Bonuswurf aus der Mitteldistanz. Die Schicksalsdistanz für Kittel – sollte sie wieder zum Heilsbringer werden?

Die Situation: angespannt! Die Nerven: straff wie Drahtseile! Das Ergebnis: legendär!

Das Ravernodrom hielt den Atem an, als der Torgel die Kittelsche Wurfhand verließ. Overhand Chop, wie immer. 1,7 Sekunden Flug, dann der für Kittel erlösende Einschlag mittig in der Ravern! Die Faust geht in den Himmel! Für immer ins Gedächtnis eingebrannt.

Mit diesem einen Wurf sicherte sich Kittel den entscheidenden Vorsprung – und damit den Gesamtsieg der ProTour im Einzel.

Sein mittlerweile sechster Titel.

Sechs.

Man muss es ausschreiben, sonst glaubt es keiner!

Sowohl Kittel als auch Jakob straften mit ihren Erfolgen auch ein sich hartnäckig haltendes Ravernsport-Gesetz Lügen: „Funktionäre verschwinden im Ravernsport in der sportlichen Bedeutungslosigkeit.“

Das Gesetz muss nun offenbar neu geschrieben werden!

Der tragische Held: Andreas Nutz

Während vorne Geschichte geschrieben wurde, spielte sich im Hintergrund ein Drama ab.

Andreas Nutz, lange Zeit komfortabel in Führung in der Gesamtwertung, wurde Opfer seiner eigenen Nerven.
Der Druck? Zu groß.
Die Würfe? Zu kurz, zu unpräzise? Einfach nur sauknapp daneben, es sollte heute einfach nicht sein!
Das Ergebnis? Bitter!

Vom Gejagten zum Gezeichneten – Ravernsport kann grausam sein.

Hier sind sich die Fachleute einig: Seine Zeit wird kommen! Die Art und Weise, wie Andi Nutz die ProTour bis dahin dominiert hat, war beeindruckend! Solche Niederlagen gehören zum Reifungsprozess eines Ravernsportlers dazu. Solche Rückschläge formen den Charakter und bei der kommenden ProTour sollten die Buchmacher den Namen Andi Nutz dick auf dem Zettel haben!

Teamwertung: RatPack marschiert durch

Weniger spannend, aber nicht weniger beeindruckend:

Das RatPack dominierte die TeamTour nach Belieben und sicherte sich erneut den Titel.
Dahinter weit abgeschlagen MunichMarbleRaverngers vor den Schubkramento Kings.

Kurz gesagt: Keine Spannung. Keine Zweifel. Machtdemonstration des RatPacks!

Generationenduelle: Erfahrung schlägt Jugend (noch!)

In den Weltmeister-Häusern Teufel, Wiegard und Engel bleibt vorerst alles beim Alten:

Theo Teufel mit einem spektakulären 3-Punkte-Wurf – stark! Aber gegen die Routine des Vaters Basti Teufel, dem letzten Mallorca-Weltmeister von 2024? Noch nicht genug.

Anton Wiegard, vom Vater – dem Urweltmeister – alles in die Wiege gelegt bekommen, was ein Profi-Ravernsportler braucht. Noch 2, 3 harte Winter, aber dann!

Jakob Engel, sein Talent blitzte beim Bonuswurf im ersten Durchgang bereits kurz auf. Zu seinem Vater, dem Weltmeister von 2014 blickt er noch ehrfürchtig auf. Wie lange noch?

Die Botschaft: Die Jugend klopft an. Aber die Alten haben den Schlüssel noch nicht abgegeben.

Anspruchsvolles Ravernodrom zwingt Schmeiss Girls in die Knie

Einen gebrauchten Tag erlebten die Grazien des Sports. Lena Pfeiffer, Kathi Engel und Christiane Kittel konnten an diesem Tag ihr Potential einfach nicht abrufen. Nach dem Turnier mussten sich unsere weiblichen Top-Sportlerinnen mit zwei ertorgelten Punkten zufrieden geben.

Lag es am Ravernodrom an diesem gottverlassenen, öden Ort Prüfening?

Lag es an der Torgelqualität der Girls? Sollten sie ähnlich dem Urweltmeister auf kinderkopfgroße Torgel umsatteln?

Oder müssen sich die Schmeiss Girls Gedanken um ein stärkeres Mentaltraining machen, um an der Linie zu bestehen. Aus einschlägigen Kreisen wurde bekannt, dass die Schmeiss Girls künftig nichts mehr dem Zufall überlassen wollen und sich ab sofort mit einer süffigen Ravernol-Sprizz-Mass vor dem Wettkampf auf Betriebstemperatur bringen möchten. Das bringt Schmalz in den Wurfarm und fokussiert zu 100%! Wir sind gespannt!

Evtl. holen sich die Schmeiss Girls aber auch einen erfahrenen, alten Hasen ins Boot! Beim letzten Turnier sah man Sebastian Teufel auffällig lange mit den Schmeiss Girls die Flugeigenschaften der Girls-Torgel diskutieren! Bahnt sich hier eine sensationelle Kooperation mit den Leissle Allstars an oder peilt Sebasian Teufel womöglich den hauptberuflichen Ravernsport-Trainer nach seiner aktiven Laufbahn an?

Die Skandale

Skandal 1: Die verschwundenen Ergebnisse

Ein handfester Eklat überschattete das Turnier:

Das dritte ProTour-Turnier (Juli 2025) ist bis heute nicht in das Statistik-Center www.ravernale.de eingeflossen. Ein Zustand, der in Fachkreisen nur ein Wort kennt:
Skandal.

Die Präsidenten Roland Kittel und Leo Jakob reagierten prompt und kündigten einen Untersuchungsausschuss an.

Man darf gespannt sein, wer oder was hier unter den Teppich gekehrt wurde.

Skandal 2: Der Biber von Sinzing

Als wäre das nicht genug, wurde das Turnier von einer mysteriösen Marketingaktion begleitet:

Seit Karfreitagmorgen stand im Kreisverkehr von Sinzing ein 2 Meter hoher Holzbiber

mit der Aufschrift: „Home of the Beavers“.

Eine klare Anspielung auf das selbsternannte „Home of the Champions“

Verantwortlich? Ein anonymer Künstler – der „Prüfening-Banksy“

Zufall? Provokation? Oder der Beginn einer neuen Ravernsport-Underground-Ära?

Skandal 3: Wiegard zerschmettert die Ravern ein ums andere Mal

Wenn Schubkarren Gefühle hätten, müsste man den Würfen des Urweltmeisters Axel Wiegard aus Ravernschutzgründen konsequent Einhalt gebieten!

Kontinuierlich größer wurden die Wiegardschen Torgel in der Vergangenheit, sodass auch beim Turnier in Prüfening Steine – groß wie Kinderköpfe auf die arme Ravern niedergingen. Meistens verfehlten sie Gottlob ihr Ziel, aber das eine Mal traf ein Fels genau ins schwarze und hinterließ eine weitere Dullacke im ohnehin schon schwer in Mitleidenschaft gezogenen Ravern-Mandel. Schwer gezeichnet vom Einschlag bekam die Ravern Schlagseite und stürzte. Die Menge war geschockt! Kinder weinten!

Was muss denn eigentlich passieren, dass die Behörden aufhören vor diesem zügellosen Treiben Wiegards die Augen zu verschließen?!

Ein Untersuchungsausschuss sollte umgehend eingesetzt werden. Dem Präsidium war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu entlocken.

Skandal 4: Das Bier des Grauens

Der Tiefpunkt folgte bei der Siegesfeier im Goldenen Hirsch.

Was dort als Bier ausgeschenkt wurde, ließ selbst hartgesottene Ravernsportler ratlos zurück.

Beschreibungen reichen von:

  • „undefinierbare Plörre“
  • „trinkt man so einen Dreck tatsächlich in Prüfening?“
  • bis „flüssiger Verrat“

Auch hier:
Untersuchungsausschuss angekündigt!

Eine Frage steht im Raum:
Steckt auch hier der Prüfening-Banksy dahinter?

Fazit: Mehr Ravernsport geht nicht!

Dieses Finale hatte alles:

  • sportliche Höchstleistungen
  • historische Momente
  • persönliche Tragödien
  • vier (!) Skandale
  • und einen Biber

Ein denkwürdiger Abschluss in Prüfening besiegelt die Pro-Tour 24/25. Dem Ravernsport bläst eisiger Wind ins Gesicht, Probleme müssen gelöst werden! Im Fischerstüberl des Goldenen Hirschen wurden Neuerungen im Sport diskutiert. Die Weichen konnten hoffentlich richtig gestellt werden, sodass sich der Sport, den wir alle lieben, bald wie Phönix aus der Asche erhebt!

Frisch. Frei. Famos! Teufel triumphiert.

Ein Vorabend in bester Sinzinger Manier
Schon am Vorabend zeichnete sich ab, dass dieses Turnier in die Annalen des Ravernsports eingehen würde. In der legendären Astra Bar traf sich die geballte Sinzinger Fraktion zum traditionellen GapTogether. Bier floss in Strömen, das Gelächter hallte bis tief in die Nacht, und die Stimmung war ausgelassen wie selten. Ausschließlich Sinzinger feierten – die Prüfeninger hingegen hielten sich zurück und schonten sich diszipliniert für den großen Wettkampf. Ob sich diese Taktik auszahlen sollte, sollte sich erst am nächsten Tag zeigen.

Kaiserwetter und neue Chancen
Der Turniertag selbst präsentierte sich unter einem strahlend blauen Himmel – Kaiserwetter, wie es im Buche steht. Beste Bedingungen für einen sportlichen Schlagabtausch, der unter besonderen Vorzeichen stand: Die beiden bislang Führenden der Pro Tour, Jörn Pfeifer und Stefan Zenisek, glänzten durch Abwesenheit. Das Feld war damit offen für ambitionierte Verfolger, die die Gunst der Stunde nutzen wollten.

Ein Ravernodrom, das Geschichten schrieb
Das Ravernodrom zeigte sich von seiner besonders gnädigen Seite: Die Bedingungen waren ausgesprochen Groundhit-freundlich, und so war es kaum verwunderlich, dass insbesondere die Familie Teufel im Laufe des Turniers von der ein oder anderen freundlichen Bodenberührung profitieren konnte.

Die Sportler legten von Anfang an ein unglaubliches Niveau an den Tag. Schon im ersten Durchgang klirrte und schepperte es beinahe im Minutentakt in der Ravern. Die Führung wechselte mehrfach, ein Zeichen dafür, dass heute fast jeder auf höchstem Niveau agierte. Besonders bemerkenswert: Urweltmeister Wiegard brachte mit seinen berüchtigten Kinderköpfen die Ravern gleich mehrfach gefährlich ins Wanken.

Emotionale Höhepunkte und dramatische Duelle
Emotionale Unterstützung war an diesem Tag ein echter Erfolgsfaktor: Allen voran Maria Teufel, die ihren Sohn lautstark anfeuerte und ihm damit offenbar zusätzliche Energie verlieh.
Ein besonderes Schmankerl bot das Eheleute-Duell Tobi und Kathi Engel: Nur um Haaresbreite entging Tobi der Schmach, sich seiner Frau geschlagen geben zu müssen – Endstand 3:2 zugunsten von Tobi, der sichtlich erleichtert aufatmete.

Das Highlight des ersten Durchgangs setzte allerdings Luk Graf, der einen Ultradistanzwurf mustergültig in der Ravern versenkte – ein Wurf für die Ewigkeit!
Zur Halbzeit führte Roland „El Rancho“ Kittel mit starken 11 Punkten, gefolgt von Sebastian Teufel, der mit 9 Punkten in Schlagdistanz blieb.

Currywurst, Schweinsbraten und ein entfesselter zweiter Durchgang
Die Mittagspause bot rustikale Stärkung: Currywurst und Schweinebraten sorgten für frische Kräfte. Und wie! Denn der zweite Durchgang begann wie ein Paukenschlag: Zahlreiche Ravernisti warfen gleich mehrfach von der Kurzdistanz ein – Leo, Axel und Geimi trafen sogar jeweils dreimal und setzten ein frühes Ausrufezeichen.

Während Kittel von der Kurzdistanz unerwartet schwächelte und erste wichtige Punkte liegen ließ, schlug die Stunde von Sebastian Teufel: Eiskalt nutzte er seine Chancen, glich zunächst aus und zog dann mit zwei sicheren Treffern von der Mitteldistanz davon. Auch Nutz zeigte eine bärenstarke Leistung und kämpfte sich mit einem herausragenden zweiten Durchgang bis auf Tuchfühlung an die Spitze heran.

Die Entscheidung: Teuflische Präzision
Am Ende ließ sich Sebastian Teufel den verdienten Sieg nicht mehr nehmen. Mit 18 Punkten krönte er sich zum Tages-Champion, gefolgt von Roland Kittel mit 16 Punkten und Nutz mit 14 Punkten.
Sein Triumph war Ausdruck einer konstanten Leistung, gepaart mit kühler Nervenstärke in den entscheidenden Momenten – eine echte Meisterleistung.

Nachwuchs in Sicht und ein Donnerschlag in der Teamwertung
Besonders erfreulich: Der Ravernsport-Nachwuchs wächst kräftig heran. Sowohl bei den Leissle Allstars als auch bei den Winners waren die jüngsten Torgler hochmotiviert im Einsatz und zeigten, dass um die Zukunft des Ravernsports niemand bangen muss.

Und dann kam das Rat Pack: Mit furiosen 17 Teampunkten schockten sie die Konkurrenz und rissen die Führung in der TeamTour mit Macht an sich. Ein beeindruckendes Statement – und eine Kampfansage für die nächsten Spieltage.


Frisch. Frei. Ravern.
Der heutige Turniertag zeigte einmal mehr, warum der Ravernsport nicht einfach nur ein Sport ist – sondern ein Lebensgefühl.

Kittel erweitert Titelsammlung

Tom Hook gewinnt das Saisonfinale unter Sinzings Wahrzeichen – Kittel vergrößert seine Titelsammlung – Schubkramento Kings Team.Tour-Sieger 22/24

(Von S.Teufel am 15.9.2024)

Was macht ein gutes Pferd aus? Es springt nur so hoch, wie es muss. Es gibt wohl keine Weisheit, die das Finale der langen PRO.TOUR-Saison 2022-24 am gestrigen Samstag unter der Sinzinger Autobahnbrücke besser beschreiben könnte. Denn viele Ravernisti leisteten akkurate Maßarbeit, wenn es z.B. darum ging, das Turnier zu gewinnen, den Abstieg zu vermeiden, den Aufstieg klarzumachen oder aufs Treppchen der Gesamtwertung zu klettern.

Die Ausgangslage vor dem Turnier auf der Sinzinger Donauseite war mehr als unübersichtlich – gab es doch viele Ungewissheiten:

  • Wie viele Winterjacken und Gummistiefel brauche ich bei diesem verregneten kalten 8°Celsius-September-Samstag? (Spoiler: Ein paar Gummistiefel reichte bei Weitem nicht – siehe Stefan Z.)
  • Wird der Tour-Gesamtführende Roland Kittel zum Turnier erscheinen und seinen Vorsprung somit ins Ziel bringen? Oder haben die Verfolger Wiegard, Graf und Teufel bei einer Abwesenheit des Rekord-Siegers doch noch eine minimale Titel-Chance?
  • Können Leo Jakob, Tom Hook und Stefan Zenisek die Abstiegsplätze in der Masters-League doch noch verlassen?
  • Gelingt es Lukas Graf sich den Titel in der 2. Liga zu sichern?
  • Schnappen sich die klar führenden Schubkramento Kings ihren zweiten Team-Titel nach dem WM-Triumph 2015?

Zu Beginn des ersten Durchgangs war keinem der Anwesenden klar, dass viele dieser Fragen am Ende sehr knapp und auch unter teils kuriosen Umständen beantwortet werden sollten.

1. Durchgang

Den Aufgalopp zum ersten Durchgang bestritt Tom Hook mit zwei Kurztreffern sehr erfolgreich, mit ihm mithalten konnte zunächst nur Johannes Zettel, der mit einem Mitteldistanz-Treffer sogar kurz die Führung (4 Punkte) übernahm. Es folgten (der frisch gekürte neue Weltmeister) Basti Teufel und Lukas Graf mit jeweils drei Punkten. Graf krönte seine erste Runde mit einem Langdistanz-Treffer und setzte sich mit 6 Punkten an die Spitze des Feldes.

Die Prüfeninger Fans hatten allen Grund zur Hoffnung auf einen Sieger vom südlichen Donauufer, waren doch mit Graf (6), Zettel (4) und Zenisek (4) gleich drei Prüfeninger Ravernisti in der Führungsgruppe. Aus Sinzinger Sicht hielt nur Tom Hook mit 6 Punkten dagegen – Geim (1) trat bisher gar nicht in Erscheinung, Jakob (1) taumelte dem Abstieg aus der Masters-League entgegen, Andi Bromberger (1) konnte im Aufstiegsrennen der 2. Liga keinen Boden gutmachen und Ur-Weltmeister Wiegard (1) gelang es nicht, die Spitze in der Gesamtwertung zu attackieren.

Denn die Chance auf Platz Eins ist für die Verfolger da: Von Roli Kittel war keine Spur zu sehen! Würde es doch noch für einen der Verfolger bis zur Spitze reichen?

Graf hatte zu diesem Zeitpunkt in der Gesamtwertung nur noch 2 Punkte (!!) Rückstand auf Kittel, Teufel (5 Punkte Rückstand) schielte auch noch auf die Meisterschaft.

In der Teamwertung versuchte Verena Zettel (0P) von den auf Platz 2 lauernden Schmeiss Girls bisher erfolglos, den Rückstand (beträgt 7 Punkte) auf die Kings zu verringern.

2. DURCHGANG

Gestärkt durch Leckereien aus dem Raverna-Ministerium ging es in den letzten Durchgang der Saison. Und schon bei der Kurzdistanz konnte man ahnen, dass besonders ein Kandidat jetzt erst wachgeworden war: Andreas Geim setzte alle drei Torgel in die Ravern und feierte dies mit einem seiner typischen frivolen Jubel. Auch Tom Hook erwische wieder einen starken Start (2 Treffer), setzte sich an die Spitze des Turniers und konnte plötzlich sogar vom Klassenerhalt in der Masters-League träumen: Die vor ihm platzierte Christiane Kittel war nur noch einen Punkt von ihm entfernt und vor allem eines: „Abwesend!“

Graf war sich seiner Chance auf den Tour-Gesamtsieg wohl bewusst, konnte mit dem Druck aber nicht umgehen und verfehlte die Ravern mehrfach. Sein Traum platze aber sowieso spätestens jetzt: Der Wind unter der A3 frischte auf und drehte die Blicke der Anwesenden Richtung Zufahrtsstraße. Ein Wagen näherte sich schnell und zielgerichtet dem Ravernodrom – es entsprang: Der Titelverteidiger und Gesamtführende Roland Kittel (ganz in der Tracht seines neuen Hauptsponsors). Auch wenn er den ersten Durchgang laut Regelwerk nicht mehr nachwerfen durfte, war jetzt auch dem Letztem klar, dass Kittel sich mit den Teilnahmepunkten und seinem 2. Durchgang den Titel nicht mehr nehmen lassen würde. Der Dominator der letzten Jahre sammelte auch gleich die ersten Punkte und traf jeweils einmal von Kurz und Mittel. Ein gutes Pferd weiß eben, wie hoch es springen muss.

Der Tagessieg war für Roli Kittel aber unerreichbar, denn Hook und Geim setzten das Punktesammeln auf der Mitteldistanz fort. Auch Verena Zettel traf und sicherte zwei wertvolle Punkte für die Schmeiss Girls. Motiviert durch die Anwesenheit seiner Eltern gelangen Bromberger jetzt auch einige Treffer. Zenisek setze auch nochmal mit einem Treffer zur Aufholjagd an, denn er hoffte ebenso wie Jakob, die abwesende Christiane Kittel noch zu überholen und den Abstieg zu vermeiden. Im Ravernodrom wurde nun mehrmals die Abstiegskonstellation erörtert und dieser Umstand führte zu einem weiteren Kuriosum:

Als Roland Kittel von der drohenden Notlage seiner Frau erfuhr, wirkte er wie vom Blitz getroffen, griff hastig sein Telefon, traf noch schnell von der Langdistanz und raste mit dem Auto in völlig überhöhter Geschwindigkeit davon…

Die Langdistanz war somit – wenn auch eigenartig – eröffnet. Zettel unterstrich seine gute Tagesform und erhöhte mit einem Treffer sein Punktekonto auf 7 Punkte. Noch besser in Form war in diesem Durchgang aber Andreas Geim, der wieder traf und sich dem führenden Hook (10) bis auf einen Punkt näherte.

Doch die Spannung, die dieses Duell umgab, wurde jäh aus dem Fokus des Turniers gedrängt: Es bahnte sich ein weiterer kurioser Auftritt an – es bewegte sich wieder ein Auto zügig und geradlinig auf das Ravernodrom zu. Es entsprang: Christiane Kittel, abstiegsbedroht und nicht willens, diesen Gang in Liga zwei anzutreten. Durch ihren Einstieg in den zweiten Durchgang sicherte sie sich zwei wertvolle Teilnahmepunkte, womit sie Leo Jakob in der Masters-League-Wertung wieder überholte (auch wenn sie beim Nachwerfen des zweiten Durchgangs keine Treffer erzielen konnte).

Bonusrunde – jeder hat noch einen Wurf…

High Noon unter der Autobahnbruck, die Bonusrunde muss die Entscheidungen bringen:

Der stark abstiegsbedrohte Leo Jakob musste zwei Punkte auf Christiane Kittel aufholen und somit auf jeden Fall treffen. Daneben! Christiane Kittel hält durch ihren Last-Minute-Auftritt die Klasse – ganz knapp über die Hürde gesprungen – Chapeau!

Was tut sich in der Teamwertung?  An die führenden Schubkramento Kings kommt kein Team mehr heran. Das ist der Team.Tour-Titel für das Traditionsteam.

Nächste Entscheidung: Graf trifft nicht, aber Geim wählt als Bonuswurf die Kurzdistanz – womit Graf der Titel in der zweiten Liga und auch der Vize-Titel in der PRO.TOUR-Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen ist! Ein sensationeller Erfolg für ihn!

Aber was macht Geim? Er trifft von der Kurz – ein folgenreicher Treffer:

Er übernimmt damit nicht nur in der Gesamtwertung der Tour den dritten Platz und kickt Teufel vom Stockerl, er zieht auch im Turnier mit Hook (10) gleich.

Wenn Tom Hook ein Stechen vermeiden will, so muss er treffen. Dies gelingt ihm jedoch nicht – das Stechen muss über den Tagessieg entscheiden!

Knisternde Spannung im Ravernodrom – Hook muss mit drei Würfen von der Kurzdistanz vorlegen – und das macht er wie ein Champion: Er versenkt alle drei Würfe – Geim muss nun auch alles treffen. Doch schon der erste Wurf geht daneben und somit steht Tom Hook als Sieger des Turniers unter der Autobahnbruck fest.

Tom Hook setzt seine Erfolgsserie fort, nachdem er erst vor gut drei Monaten das allererste Ravernista-Torgel-Club-Turnier der Geschichte gewann. Zudem vermeidet er -wenn auch denkbar knapp- den Abstieg in die zweite Liga.  Wie ein gutes Pferd, das weiß, wie hoch es springen muss, liefert er in den entscheidenden Momenten ab – welch beeindruckende Nervenstärke!

Dieser ereignisreiche Saisonabschluss wurde dank der hervorragenden Vorbereitung des Planungsteams und des Raverna-Beauftragten gebührend gefeiert. Zudem standen am Abend Neuwahlen an, der scheidende Präsident Johannes Zettel – der das Turnier auf einem starken dritten Platz beendete – trat nicht mehr zur Wahl an.

Das Wahlergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, führende Marktforschungsinstitute rechnen jedoch damit, dass die Ravernisti das präsige Prüfeninger Establishment abstrafen könnten. Stimmen zufolge habe das Präsidium die Sorgen und Nöte des gemeinen Ravernsportlers schon lange aus den Augen verloren, Korruption und Prüfeninger Vetternwirtschaft würden den Sport regieren. „Dieser Sumpf müsse ausgetrocknet und alte Zöpfe endlich gekappt werden“, so ein Insider.

(Anmerkung der Redaktion: Dieser letzte Absatz des Textes stammt aus der Feder des Wahlkampfteams eines Präsidentschafts-Bewerbers und stellt nicht die Meinung des Hauptautors dar….)  

Dettenhofer stillt den Prüfeninger Durst.

Matthias Dettenhofer gewinnt zehn Jahre nach der Copa Danubia I souverän am Adlersberg, meldet sich in der Weltspitze zurück und stillt den andauernden Durst der lechzenden Prüfeninger Ravernisten-Schar. Die TEAM.Tour scheint zur Saison-Halbzeit bereits entschieden, nachdem die Schubkramento Kings (Weltmeister 2015) mit einer Traum-Aufstellung ihre Führung in der Liga weiter ausbauten. Christiane Kittel etabliert sich selbst mit einem Traum-Ergebnis in der Masters League und bringt den Schmeiss Girls einen sportlichen Höhenflug.

Adlersberg (ifors), fast schon traditionell gab es auch im Jahr 2022 einen Advents PRO.Tour-Stop. Zum sechsten Mal in acht Saisons trafen sich die Ravernisti zu einem vorweihnachtlichen Turnier. Zwar nahmen deutlich weniger Teilnehmer als gewöhnlich an der diesjährigen Ausgabe teil, jedoch werteten am Ende alle Ravernisti das Turnier als vollen Erfolg. Dies dürfte nicht zuletzt dem Raverna-Minister mit seiner Kreation des „Glühvernas“ zu verdanken sein, der zu Turnierbeginn den Athleten ordentlich einheizte und die doch recht überschaubare Truppe zu einem hochkarätigen Teilnehmerfeld verwandelte.

Das Turnier begann mit einem recht ordentlichen Trefferbild von der Kurz-Distanz auf welcher sich mit Andreas Geim, Axel Wiegard und Andreas Bromberger zunächst drei Sportler an die Spitze des Feldes setzten. Knapp ein halbes Jahr nach dem letzten Turnier am Kollerhölzl merkte man nur wenigen Torglern die lange Pause an. Mit seinem Treffer von der folgenden Mitteldistanz schnappte sich dann mit Jörn Pfeifer ein Prominenter Rückkehrer von den Munich Marble Ravengers die Führung, ehe zum Ende des ersten Durchgangs die beiden Lang-Distanz-Treffer von Axel Wiegard und Matthias Dettenhofer den ersten Zweikampf um die Turnier-Führung entfesselten. Zum Ende des ersten Durchgangs führte Matthias Dettenhofer mit 6 Punkten vor Axel Wiegard und Roland Kittel (jeweils 5 P.).

Zum zweiten Durchgang erschien dann Christiane Kittel die sowohl den ersten Durchgang nachgeworfen und in den zweiten Durchgang mit eingeflochten wurde, so dass sie am Ende des Tages auch auf zwei Teilnahmerunden kam. Sie erstaunte das Fachpublikum mit 5 Punkten im nachgeworfenen ersten Durchgang und 4 eingebrachten Punkten für die Schmeiss Girls. Christiane Kittel warf dann auch noch einen so herausragenden zweiten Durchgang, dass sogar die Führung des in Front liegenden Dettenhofer kurzzeitig in Gefahr kam. Als dieser aber auf der Mittel- und Langdistanz weitere 5 Punkte verbuchte stand er vor dem Bonuswurf drei Punkte vor Andreas Geim und Jörn Pfeifer und weiteren 4 bzw. 5 Punkte vor den in Lauerstellung aufs Podest liegenden C. Kittel, Wiegard, Graf und R. Kittel. Ein wahrer Ultra- und Langdistanz-Hype setzte zum Ende des Turnieres ein. Ein paar knappe Torgelflüge standen zwar zu Buche, jedoch konnte keiner mehr den souveränen Triumph von Matthias Dettenhofer (13 Punkte) verhindern.

In der TEAM. Tour gelang den Schubkramento Kings ein Sahne-Tag. Mit einer Traumaufstellung gelang den Ultras des Ravernsports ein ebenso fantastisches Ergebnis wie seinem Turniersieger (13 Punkte). Ein ähnliches Meisterstück gelang Christiane Kittel für ihre Schmeiss Girls die als einzige Teilnehmerin auf ganze 7 Punkte kam. Mit einem satten Vorsprung von 10 Punkte in der TEAM.Tour mausern sich die Kings zum absoluten Titelkandidaten. Der Titel geht in dieser Saison wohl nur mehr über die Herren mit dem Mittelfinger im Wappen.

Der ewig andauernde Durst nach Turniersiegen auf der Prüfeninger Seite scheint mit diesem Turniersieg und dem Sieg von Zenisek vor knapp 2 Jahren zwar für ein kurzes Weilchen gestillt – eine Serie von anschliessenden Siegen wäre im Süden jedoch der Wunschtraum. Mal sehen wohin diese Wünsche die Prüfeninger tragen und wohin sich der Ravernsport 2023 entwickelt.

FRISCH! FREI! RAVERN!