Kategorie: SKK

Dettenhofer stillt den Prüfeninger Durst.

Matthias Dettenhofer gewinnt zehn Jahre nach der Copa Danubia I souverän am Adlersberg, meldet sich in der Weltspitze zurück und stillt den andauernden Durst der lechzenden Prüfeninger Ravernisten-Schar. Die TEAM.Tour scheint zur Saison-Halbzeit bereits entschieden, nachdem die Schubkramento Kings (Weltmeister 2015) mit einer Traum-Aufstellung ihre Führung in der Liga weiter ausbauten. Christiane Kittel etabliert sich selbst mit einem Traum-Ergebnis in der Masters League und bringt den Schmeiss Girls einen sportlichen Höhenflug.

Adlersberg (ifors), fast schon traditionell gab es auch im Jahr 2022 einen Advents PRO.Tour-Stop. Zum sechsten Mal in acht Saisons trafen sich die Ravernisti zu einem vorweihnachtlichen Turnier. Zwar nahmen deutlich weniger Teilnehmer als gewöhnlich an der diesjährigen Ausgabe teil, jedoch werteten am Ende alle Ravernisti das Turnier als vollen Erfolg. Dies dürfte nicht zuletzt dem Raverna-Minister mit seiner Kreation des „Glühvernas“ zu verdanken sein, der zu Turnierbeginn den Athleten ordentlich einheizte und die doch recht überschaubare Truppe zu einem hochkarätigen Teilnehmerfeld verwandelte.

Das Turnier begann mit einem recht ordentlichen Trefferbild von der Kurz-Distanz auf welcher sich mit Andreas Geim, Axel Wiegard und Andreas Bromberger zunächst drei Sportler an die Spitze des Feldes setzten. Knapp ein halbes Jahr nach dem letzten Turnier am Kollerhölzl merkte man nur wenigen Torglern die lange Pause an. Mit seinem Treffer von der folgenden Mitteldistanz schnappte sich dann mit Jörn Pfeifer ein Prominenter Rückkehrer von den Munich Marble Ravengers die Führung, ehe zum Ende des ersten Durchgangs die beiden Lang-Distanz-Treffer von Axel Wiegard und Matthias Dettenhofer den ersten Zweikampf um die Turnier-Führung entfesselten. Zum Ende des ersten Durchgangs führte Matthias Dettenhofer mit 6 Punkten vor Axel Wiegard und Roland Kittel (jeweils 5 P.).

Zum zweiten Durchgang erschien dann Christiane Kittel die sowohl den ersten Durchgang nachgeworfen und in den zweiten Durchgang mit eingeflochten wurde, so dass sie am Ende des Tages auch auf zwei Teilnahmerunden kam. Sie erstaunte das Fachpublikum mit 5 Punkten im nachgeworfenen ersten Durchgang und 4 eingebrachten Punkten für die Schmeiss Girls. Christiane Kittel warf dann auch noch einen so herausragenden zweiten Durchgang, dass sogar die Führung des in Front liegenden Dettenhofer kurzzeitig in Gefahr kam. Als dieser aber auf der Mittel- und Langdistanz weitere 5 Punkte verbuchte stand er vor dem Bonuswurf drei Punkte vor Andreas Geim und Jörn Pfeifer und weiteren 4 bzw. 5 Punkte vor den in Lauerstellung aufs Podest liegenden C. Kittel, Wiegard, Graf und R. Kittel. Ein wahrer Ultra- und Langdistanz-Hype setzte zum Ende des Turnieres ein. Ein paar knappe Torgelflüge standen zwar zu Buche, jedoch konnte keiner mehr den souveränen Triumph von Matthias Dettenhofer (13 Punkte) verhindern.

In der TEAM. Tour gelang den Schubkramento Kings ein Sahne-Tag. Mit einer Traumaufstellung gelang den Ultras des Ravernsports ein ebenso fantastisches Ergebnis wie seinem Turniersieger (13 Punkte). Ein ähnliches Meisterstück gelang Christiane Kittel für ihre Schmeiss Girls die als einzige Teilnehmerin auf ganze 7 Punkte kam. Mit einem satten Vorsprung von 10 Punkte in der TEAM.Tour mausern sich die Kings zum absoluten Titelkandidaten. Der Titel geht in dieser Saison wohl nur mehr über die Herren mit dem Mittelfinger im Wappen.

Der ewig andauernde Durst nach Turniersiegen auf der Prüfeninger Seite scheint mit diesem Turniersieg und dem Sieg von Zenisek vor knapp 2 Jahren zwar für ein kurzes Weilchen gestillt – eine Serie von anschliessenden Siegen wäre im Süden jedoch der Wunschtraum. Mal sehen wohin diese Wünsche die Prüfeninger tragen und wohin sich der Ravernsport 2023 entwickelt.

FRISCH! FREI! RAVERN!

Internationales Presse-Echo

Der überlegene Sieg von Andreas Geim zum Saison-Auftakt löste weltweit ein riesiges Presse-Echo aus. In sämtlichen wichtigen Zeitungen der Welt wurde das Ergebnis vom 08.07.2018 interessiert aufgenommen und zum Titelseiten-Thema. Ausserdem veröffentlichte die berühmte Jugendsportzeitschrift „Beifall Sport“ ein Jugendposter des schnittigen Sinzingers:

Deutschland:

Hamburger Torgelpost:
GEIMSIEG! Das Sinzinger Enfant Terrible liefert seine Bestleistung zum richtigen Zeitpunkt ab, denn Prüfening lauerte bereits gierig auf den Auswärtssieg, nachdem der Sinzinger Schutzheilige Sankt Rancho Kittel geschlagen war. Geim wird sich noch lang an diesem Sieg zu Hause erinnern.

Kittelbayerische Zeitung:
Meisterlich! Der 43-jährige Pfälzer aus Sinzig Hubert Geim gewinnt in Sinzing und lässt die Welt erstaunen.

Prüfeninger Abendblatt:
Sackl Zement! Wieder schnuppert ein Prüfeninger am Sieg. Und dann kam Geim…!

Sinzinger Gemeindeblatt:
Neue Öffnungszeiten im Rathaus! Mit dem Umzug ins neue Rathaus wollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern verbesserte Öffnungszeiten anbieten. Die Öffnungszeiten werden um 7 Stunden pro Woche erweitert.

Viehhausen Observer:
Jetzt im Starschnitt: Der Bulle des Monats! Geim gewinnt Saisonauftakt. Teil 1: Der linke Daumen.

Dänemark:

De Schøppkarr:
König Geim, kann sein Meisterwerk feiern. Endlich! Das ist der Geim, den die Schubkramento Kings brauchen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Wir suchten ihn schon seit langer Zeit. Er hatte sich verloren und sein Können vergessen. Doch der Triumph in Sinzing dürfte Geim ermöglichen, die Tiefen des Niveaus endgültig hinter sich zu lassen.

Schweden:

Torglenblådet:
Veni, Vidi, Geimi… Ich kam (zu spät), sah (ziemlich verpennt aus) und siegte (fantastisch).

Österreich:

ÖFORS-Anzeiger:
Mia wern narrisch! 

Der Schluchtentorgler:
Ein ewiges Glück – Das Home of the Champions schien schlagbar. Sinzing wird es Geim niemals genug danken können!

Italien:

La GaZetti dello Sport:
Der Rowdie übernimmt endlich Verantwortung! In Sinzings Seenot erwacht Andreas Geim gerade noch rechtzeitig und verteidigt die Sinzinger Galeere gegen die enterbereiten Prüfeninger Piraten. Bleibt er nun am Steuer? Oder legt er sich wieder in seine Kajüte, um von dort aus wie gewohnt gegen seine Nachbarn zu granteln?

Kroatien:

Afdič:
Weiß-Blauer Himmel für Geim…. Dieser Spieler vereint ganz Sinzing hinter sich: Wunderschöne Aufheiterung für diesen Ort, der der verdrießlichen und depressiven Stimmung so zugeneigt ist. Geim hat seinen Auftrag erfüllt.

Spanien:

Marca-Lida:
Vive la Geim! Lang lebe Sinzing! Gegen so einen Geim hilft auch kein Prüfeninger Charakter.

La Liberravion:
Ein Schubkramento King im Himmel! Andreas Geim verweist die Ravernsport-Elite auf die Plätze und sieht sich seinem wohl größten Erfolg gegenüberstehen. Sein Vorsprung in der Tour fast schon episch. So könnte er auf Adelers Fittichen sanft und wohl behalten zum Toursieg schweben.

USA:

Washington Prost:
Geim der Sieger? Das müssen Fake-News sein.

Niederlande:

De Torgelgraf:
Zu spät aufgeschlagen und dann eingeschlagen wie ein Katzenkopf. Ein Morgenmuffel düpiert trotz vorheriger Absage all seine überraschten Kollegen und rettet Sinzings Ehre. Ein Geim-Move!

Frankreich:

L´Eschieb:
Geimi Toulouse! Alez les verts!

Großbritannien:

Daily Torgelgraph:
Wille, Geschicklichkeit und eine sorgfältige Coachingschablone haben einen Geim geschmiedet, dessen schiere Jugendlichkeit den Rest der Welt erschrecken sollte. (…) An einem heißen, stark sonnigen Vormittag in Kleinprüfening gewann Geim zum ersten Mal ein PRO.Tour-Turnier.

 

Eigentlich abwesend: Geim startet furios!

Offizieller Treffpunkt der Athleten im Ravernodrom war 9 Uhr morgens. Für einige Athleten wohl ein klein bisschen zu früh, so dass sich die meisten der 26 Teilnehmer mit circa einer halben Stunde Verspätung auf dem nicht gerade schattenreichen Ravernodrom in Kleinprüfening einfanden. Einer kam sogar deutlich später und vollkommen unerwartet. Da er seine Teilnahme eigentlich für den Saisonauftakt abgesagt hatte, war Andreas Geim für alle überraschend aufgetaucht. Und dann das: In einem furiosen Turnier verweist ein unglaublicher Geim alle anderen auf die Plätze und kratzte dabei sogar an der Allzeit-Bestmarke von 19 Punkten in einem Turnier, die Roland Kittel am 23. April 2017 am selben Ort aufgestellt hatte.

Kleinprüfening (ifors), die Teilnehmerzahlen der Ravernsportturniere schienen leicht rückläufig zu sein. In der vergangenen Saison kamen im Schnitt 20 Ravernisti zu den Tour-Turnieren (25, 17 und 18). Bei schönstem Sommerwetter bat die IFORS zum Auftaktturnier einer ganz besonderen Saison. Vier Turniere in der Tour sind geplant (Juli 18, Oktober/November 18, Februar/März 19 und Mai/Juni 19). Als großer Abschluss wartet im Sommer (August) 2019 die achte Ravernale im zehnjährigen Jubiläumsjahr des Ravernsportes. Sage und schreibe 26 Ravernisti fanden sich zum ersten Raverna-Umtrunk in der neuen Saison ein. Dieser wurde vom Raverna-Minister in einer höchst ungewohnten Art zubereitet, so dass nicht wenige den braunen „Schlätz“ heute zum ersten Mal tatsächlich genossen. Eine Auftakt der aufzeigt wie stark der Ravernsport die Menschen bewegt und dass dieser keineswegs einzuschlafen droht. Es fehlten sogar etablierte Ravernisti wie Matthias Dettenhofer (SKK) und Anna-Lena Pfeifer (SG). Somit zählt das Turnier vom 08.Juli 2018 zu den fünf best besuchtesten Ravernsportturnieren aller Zeiten.

Übervolles Tableau – 26 Teilnehmer beim Saisonauftakt 2018/2019

Bevor jedoch die neue Saison 2018/2019 starten konnte mussten noch Altlasten aus der vergangenen Saison beseitigt werden. Eine Punktgleichheit am Ende der Saison 2017/2018 führte dazu, dass Axel Wiegard und Stefan Zenisek einen heiklen Termin zum Auftakt der neuen Saison vor sich hatten. Ein Stechen von der Zehn-Meter-Linie. Axel Wiegard konnte dieses Stechen souverän mit 3:1 für sich entscheiden und verbleibt auch in der kommenden Saison in der Masters-League, während der amtierende Präsident Stefan Zenisek Lukas Graf in die 2.Liga folgt.

Geim in bestechender form

Der amtierende Meister und Abräumer der vergangenen Saison Roland Kittel eröffnete die Saison auf der Kurzdistanz. Und im dritten Anlauf fiel der erste Treffer der neuen Saison. Ihm folgte Johannes Zettel. Jahrelang haderte dieser mit seiner Treffsicherheit. Häufig schien die Psyche dem Münchener einen Strich durch die Rechnung zu machen. „Ein guter Start in ein Turnier täte mir mal gut“ hat er nicht nur einmal von sich gegeben. Mit seinem Kurz-Distanz-Hattrick schob sich der 38-jährige an die Spitze des Feldes, wo er auch bis zum Eintreffen von Andreas Geim verblieb. Dieser hatte seine Teilnahme eigentlich bereits abgesagt und schaffte es zur Mitte des ersten Durchganges dann doch aus seiner Wohnung auf das Ravernodrom. Sein Nachwerfen startete ebenfalls mit einem Kurz-Distanz-Hattrick (Geims Paradedistanz) und einer Bestätigung seiner Form durch einen Treffer von der Mitteldistanz.

So bot sich gegen Ende des ersten Durchgangs ein vollkommen ungewohntes Bild auf dem Tableau, welches mittlerweile von der Sonne auf eine Temperatur erhitzt wurde, die der Andreas Geims in nichts nachgestanden hätte dürfen. Geim vor Zettel. Beide versenkten sogar noch jeweils einen Torgel von der Lang-Distanz. Für beide ein eher ungewohntes Gefühl. Und so führten die beiden das Klassement schon fast deutlich mit 8 und 7 Punkten vor einem sehr breiten Mittelfeld an. Der amtierende Meister Kittel war zur Hälfte des ersten Durchgangs privat verhindert und musste zu Beginn des Zweiten nachwerfen. Möglicherweise ein Bruch in seiner Performance, der den beiden anderen zu Gute kam.

Im zweiten Durchgang startete dann mit Thomas Hook einer weiterer Ravernist mit einem Kurz-Distanz-Hattrick und schob sich an das Spitzenduo heran. Auch Sebastian Teufel konnte mit zwei Punkten an das Stockerl heranrücken. Andreas Geim lies dies jedoch kalt. Mit weiteren zwei Kurz-Distanz-Treffern setzte dieser sich vom Rest des Feldes weiter ab und so mancher Ravernist konnte es bereits erahnen. Andreas Geim wird sich das nicht mehr nehmen lassen. Und genau so furios legte Andreas Geim noch weitere sieben (!!!) Punkte aus Mittel- (0 2 2) und Langdistanz (0 3 0) nach. Dahinter formierte sich ein dichtes Gedränge an möglichen Stockerlkandidaten. Und doch: Mit einem weiteren Langdistanztreffer zementierte Johannes Zettel die beste Platzierung seiner Karriere. Und so waren vor dem Bonuswurf die beiden ersten Positionen fast schon sicher vergeben. Auf Rang drei: Sebastian Teufel mit 8 Punkten. Dahinter 9 Potentielle Verfolger. Keiner jedoch konnte im Bonus-Durchgang auch nur einen Punkt für sich verbuchen. Sebastian Teufel hatte keinerlei Druck mehr und fährt einen weiteren Stockerplatz in seiner Karriere ein.

Geim griff in diesem Turnier nach der Bestleistung und hätte von der Mitteldistanz mit Roland Kittels Traumergebnis aus 2017 gleichziehen können verpasste dies allerdings knapp. Letzten Endes wird es dem Sinzinger vollkommen egal sein. Oder auch nicht. Denn mit 17 Punkten und 19 Tour-Punkten schiebt er sich aussichtsreich für die restlichen drei Turniere in Position und dürfte bei einer Leistungsbestätigung wohl nur schwer vom Thron zu verdrängen sein. Geims Stunde scheint geschlagen! GEIMSIEG!

TEAM.Tour 18/19 mit besonderem Schmankerl

Ebenso spannend wie die PRO.Tour startete die TEAM.Tour. Sogar noch vor dem eigentlichen Auftakt. Sebastian Teufel (The Raverngers) warf den berühmten Fehde-Hut auf Johannes Zettel (Munich Marble Ravengers) den am Ende Leo Jakob fing. Er galt allerdings dem Münchner Vertreter der Ngers-Bewegung. Der Verlierer des heutigen direkten Vergleiches beider Team-Wertungen soll seinen Namen ändern. Dies wurde von der Münchner Delegation jedoch verneint. Der Gegenvorschlag von Lukas Graf (MMR) wurde jedoch nicht nur von den Raverngers angenommen, sonderm im gesamten Ravernodrom gefeiert. Der Verlierer des direkten Vergleiches der gesamten Saison muss nicht nur seinen Namen ändern, bekommt vom Gewinner für ein Jahr sogar noch einen neuen Namen verpasst. Dies dürfte im kommenden Jahr zu einem Nerven aufreibenden Duell führen zwischen den Regensburger und den Münchner Rave(r)ngers.

Und die Münchner bewiesen ein glückliches Händchen bei der Aufstellung. Der Kurz-Distanz-Hattrick von Johannes Zettel zählte direkt für die Teamwertung der Oberbayern aus der Landeshauptstadt. Dem konnten die Raverngers nur einen Punkt entgegensetzen. Bei dem hier aufkommenden Jubel im Münchner Lager kann erahnt werden, welch spannende Duelle die beiden Teams sich nun um ihren Namen liefern werden.

Die Munich Marble Ravengers schieben sich nach dem ersten Spieltag an die Pole-Position. Jedoch ist das Rennen um die Team-Krone deutlich enger als es in den vergangenen Jahren gestartet. Hinter den Münchnern (8 Punkte) rangieren die Schubkramento Kings (7 Punkte), die noch nicht einmal in voller Stärke angetreten waren (Matthias Dettenhofer fehlte beruflich). Der amtierende Tour-Sieger und Weltmeister „Rat Pack“ und die One Wheel Raverneers folgen dahinter mit jeweils 5 Punkten. Die Raverngers hätten sich ihren Start in die Tour und vor allem den direkten Vergleich mit MMR wohl anders vorgestellt. Sie rangieren am Tabellenende punktgleich mit den Schmeiss Girls (jeweils 3 Punkte) nur einen Punkt vor dem neu gestarteten Team den Chemical Sisters (Birgit Graf und Petra Hochreiter / 2 Punkte).

Ein Saisonauftakt der die Lust auf den Ravernsport wieder gesteigert haben dürfte. Bei tollem Wetter gewinnt ein in Hochform stehender Andreas Geim. Ein Hoch auf den neuen Führenden der PRO.Tour 2018/2019.

FRISCH! FREI! RAVERN!

Team-Ergebnis des Turnieres in Kleinprüfening

Ergebnisse

MannschaftTeilnahmeRundenKurz 1Mittel 1Lang 1Bonus 1Kurz 2Mittel 2Lang 2Bonus 2Total
Chemical Sisters02000200002
Leissle All Stars02020010003
Munich Marble Ravengers02303110008
One Wheel Raverneers02103010005
Rat Pack02200012005
Schmeiss Girls02003000003
Schubkramento Kings02320020007
The Raverngers02100020003

Ergebnis des Turnieres in Kleinprüfening

Ergebnisse (Trefferbild)

Spieler Runden Tot. K K K M M M L L L B K K K M M M L L L B
Andreas Bromberger2601002000011100000000
Andreas Geim21711102003001100220300
Andreas Nutz2401000000000110000001
Andres Hubero2501100000000012000000
Axel Wiegard2310002000000000000000
Birgit Graf2300000000020010000000
Christiane Kittel2710000003010000200000
Corinna Harrer2100000000000100000000
Daniel Stürzl2401000000000100020000
Daniela Listl2300000200001000000000
Franziskus Rupp2510000000000000220000
Johanna Stöger2100000000001000000000
Johannes Zettel21111100003011000003000
Jörn Pfeifer2300000000300000000000
Katharina Engel2200000000000100000001
Leo Jakob2700100030001000020000
Lukas Graf2300000000000010200000
Nadia Jakob2200100000000010000000
Petra Hubero2000000000000000000000
Roland Kittel2700100200020002000000
Sebastian Leissle2400020000001010000000
Sebastian Teufel2810020000001100000030
Stefan Zenisek2601000000000110000300
Thomas Hook2700100000301110000000
Tobias Engel2501100000000100020000
Verena Zettel2000000000000000000000
Gesamt521246884643967910848103632

Die Ravengerisierung des Ravernsports

Was soll man zu diesem Ravernsport Wochenende sagen? Eine Aufarbeitung fällt nicht leicht. Nicht weil die Ereignisse so bahnbrechend gewesen wären, und die Hintergründe so komplex. Eher im Gegenteil, an Trivialität war dieses Spektakel nicht zu überbieten.

Aber zunächst zum einfachen und sehr erfreulichen Teil. Die neue Saison ist wunderbar gestartet mit einem tollen Turnier im Wunderschönen Kleinprüfening. Herzlichen Dank an die Organisatoren aus Sinzing.  Viele, viele Ravernisti sind gekommen und haben alles gegeben. Beim Turniersieger Roli waren das 19 Punkte (in Worten: neunzehhhhhn). (Das sind drei Punkte mehr, als Deutschland Bundesländer hat!) Danach kamen der erwartend starke Hook und der weniger erwartend starke Geim. Für eine Ausnahmeleistung sorgte aber Christiane, die sich mit 9 Punkten und mit Doppelherz in die Spitzengruppe torgelte. (Das sind zwei Treffer mehr, als die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale gegen Brasilien erzielte.) Sie macht sich damit zu einer der Aufstiegskandidaten. Grandios.

Weniger Grandios war das GAPTogether am Vorabend. Um nicht falsch verstanden zu werden, es war schön, unterhaltsam und ein lustiger Abend, aber gleichzeitig präsentierte sich der Ravernsport von seiner peinlichsten und unkreativsten Seite. Was war passiert?

Ausgangspunkt waren wundervolle Transferverhandlungen von DanU mit den SEHT. Das Objekt der Begierde Thomas Hook (Weltmeister). Nach den wundervollsten, kurzweiligsten und nervlich total entspannenden vier (in Worten: VIER) Monaten Verhandlungsphase, war es nahezu im Vorbeigehen und völlig einvernehmlich geschafft. Thomas Hook wechselt zu DanU. Im Gepäck ein neuer Name. „Die Munich Marble Ravengers“. Die Transfersumme: Eine Meisterfeier, Eine Team-Hymne, und die Mediale Begleitung der Feier, als Erinnerung für das erfolgreichste und geschichtsträchtigste Team aller Zeiten (SEHT). Die Übergabe der Transfersumme sollte am GAPTogether erfolgen. Dies fand freundlicherweise bei Geimi statt, der uns von Anfang an mit Blicken und Worten für völlig verrückt erklärte.

(Anmerkung am Rande: Die Schubkramento Kings scheinen den Braten früh gerochen zu haben.)

Hier kam es wohl zu einem der peinlichsten Auftritte in der Ravernsportgeschichte. Die Idioten von Danubia United ließen sich dazu hinreißen, die eigens komponierte Hymne singend vorzutragen. Es handelt sich schließlich um die erfolgreichste und geschichtsträchtigste Mannschaft. Sie sangen mit Überzeugung und aus voller Kehle. Ich werde die Gesichter der zuhörer beim Beginn der dritten Strophe nie vergessen… Was DanU zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, das erfolgreichste und geschichtsträchtigste Team, welches gerade besungen wurde, mit Worten, welche die 12 Taten des Herkules erblassen ließen, wird es bald nicht mehr geben.

(Anmerkung am Rande: Die Schubkramento Kings stopfen sich gegenseitig angekaute Gummibärchen in die Ohren)

Im Anschluss passiert es. Die erfolgreichste und geschichtsträchtigste Mannschaft aller Zeiten löst sich auf. Es entsteht dadurch die erste Vereinshymne ohne Verein. Aber das ist nicht das einzige. Ein neues Team setzt sich zusammen und heißt, wie kann es anders sein, The Raverngers. Wir erkennen demnach eine, auf enorm hohen Niveau gezeigte Kreativität, oder das gleiche, was passiert, wenn ich zwei Kinder frage was sie gerne essen würden und sie antworten mir beide: „Eis“.

( Anmerkung am Rande: Die Schubkramento Kings schlagen ihre Köpfe mittlerweile so fest gegen die Wände, dass Einsturzgefahr droht)

Von dieser lächerlichen Team-Wechsel und Team- Bildungs-Charade bleiben übrig: Roland Kittel (Weltmeister), Tobias Engel (Weltmeister), Andreas Huber (Doppelweltmeister). Ich weiß schlicht und ergreifend nicht, wie ich diese Dummheit der beiden Rave(r)ngers in Worte fassen soll. Da hat sich jemand wirklich die Rosinen raus gepickt. Ein Geniestreich!

(Anmerkung am Rande: Detti und Geimi versuchen Axel davon abzuhalten sich vom Balkon zu stürzen.)

Aber wie es eben beim Ravernsport so üblich ist, kommt die Exzellenz aus dem Zufall. Und es entsteht das Rat-Pack (drei Spieler, vier Weltmeister). Ich bitte den Ravernsport-Gott, dass er dieses Zufalls-Team mit allen nur erdenklichen Titeln schmücken werde, dass sie gelegentlich von dem ebenfalls neuen Team der „One Wheel Raverneers“ –  und ebenfalls ein Überbleibsel dieser Verhandlungsposse –  herausgefordert werden und ich bitte den Ravern-Gott, dass die Verletzungen, die sich die Kings während dieser Ereignisse zugefügt haben, rasch verheilen werden.

(Anmerkung am Rande: Die Schubkramento Kings legen ihre letzte Beichte ab.)

Der Ravernsport hat jetzt jedenfalls vier neue Teams und ich freue mich, dass ich heute schon mal dem Rat-Pack zum ersten Turnier-Sieg gratulieren darf.

FRISCH! FREI! RAVERN!

P.S.:

Was lernen wir daraus? Wenn uns ein Team zu stark wird, schreiben wir ihm einfach eine Hymne.

Endger

Ergebnisse

MannschaftTeilnahmeRundenKurz 1Mittel 1Lang 1Bonus 1Kurz 2Mittel 2Lang 2Bonus 2Total
Chemical Sisters02000200002
Leissle All Stars02020010003
Munich Marble Ravengers02303110008
One Wheel Raverneers02103010005
Rat Pack02200012005
Schmeiss Girls02003000003
Schubkramento Kings02320020007
The Raverngers02100020003

Ergebnisse (Trefferbild)

Spieler Runden Tot. K K K M M M L L L B K K K M M M L L L B
Andreas Bromberger2601002000011100000000
Andreas Geim21711102003001100220300
Andreas Nutz2401000000000110000001
Andres Hubero2501100000000012000000
Axel Wiegard2310002000000000000000
Birgit Graf2300000000020010000000
Christiane Kittel2710000003010000200000
Corinna Harrer2100000000000100000000
Daniel Stürzl2401000000000100020000
Daniela Listl2300000200001000000000
Franziskus Rupp2510000000000000220000
Johanna Stöger2100000000001000000000
Johannes Zettel21111100003011000003000
Jörn Pfeifer2300000000300000000000
Katharina Engel2200000000000100000001
Leo Jakob2700100030001000020000
Lukas Graf2300000000000010200000
Nadia Jakob2200100000000010000000
Petra Hubero2000000000000000000000
Roland Kittel2700100200020002000000
Sebastian Leissle2400020000001010000000
Sebastian Teufel2810020000001100000030
Stefan Zenisek2601000000000110000300
Thomas Hook2700100000301110000000
Tobias Engel2501100000000100020000
Verena Zettel2000000000000000000000
Gesamt521246884643967910848103632